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Das Georg-Eckert-Institut untersucht Schulbücher mit kulturwissenschaftlich-historischem Schwerpunkt. Zu den am Institut vertretenen Disziplinen gehören Geschichte, Geographie, Sozial- und Erziehungswissenschaft und Ethnologie sowie Religions- und Islamwissenschaft. Die Forschung ist international und transdisziplinär ausgerichtet; die drei Bereiche Forschung, Forschungsinfrastruktur und Wissenstransfer sind dabei eng miteinander verzahnt.

Verbindendes Element der Forschung ist der Gegenstand – Schulbücher und andere schulrelevante Bildungsmedien in ihren gesellschaftlichen Zusammenhängen. Das Georg-Eckert-Institut erforscht vor allem Wissensstrukturen und Identitätsangebote, die über staatliche bzw. institutionalisierte Bildung vermittelt werden. Gegenwärtig stehen Repräsentationen von Europa, Schulbuch und Konflikt sowie das Verhältnis von Religion und Globalisierung zu Bildungsmedien im Zentrum der Forschung. Übergreifende Themen bilden Konstruktionen des Eigenen und Anderen, kulturelle Übersetzungsprozesse sowie Erinnerungspraktiken im Kontext von Bildungsmedien.