Der Lehrfilm in der Zwischenkriegszeit: Deutschland, Frankreich und Italien im Vergleich

Seit Bestehen des Films existieren Bestrebungen, kinematographische Darstellungen nicht nur im Rahmen von allgemeinen Unterhaltungsprogrammen einzusetzen, sondern diese auch für Volksbildungs- und Schulzwecke zu nutzen. Bevorzugtes Filmgenre, um Wissen und Informationen einem größeren Publikum zugänglich zu machen, war der dokumentarische Film, der in der Regel als Kurz- und Langfilm für das Kino produziert, oder als Lehrfilm im Schulunterricht sowie in der Jugend- und Erwachsenenbildung eingesetzt wurde.

Das Projekt beschäftigt sich mit Unterrichtsfilmen, die den Kolonialismus zum Thema haben. Um der Frage nachzugehen, ob und wie der Film in der Schule Anwendung fand werden zeitgenössische Zeitschriften und Akten ausgewertet, da die Debatte über die Nutzung kontrovers in den Kreisen der Lehrer und (Reform)pädagogen geführt wurde. Dabei handelt es sich um einen tri-nationalen Vergleich zwischen Deutschland, Frankreich und Italien, der angedacht ist um nachzuweisen ob - und wenn ja, in welchem Umfang - die Einführung des Films im Unterricht ein transnationales Phänomen (in Europa) war.

Förderung

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Laufzeit

  • 2014-2017

Kontakt

Michael Annegarn-Gläß

Abteilung Schulbuch als Medium

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Abteilung Schulbuch als Medium

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Eckhardt Fuchs

Direktor / Direktion

Villa E2.09
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Christoph Kohl

Abteilung Schulbuch als Medium

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