Elektronische Medien im Unterricht. Eine qualitative Studie über neu eingerichtete Notebook-Klassen (1:1-Modelle) in der Sekundarstufe I und II

Das Georg-Eckert-Institut führt seit Schuljahresbeginn 2012/13 eine begleitende wissenschaftliche Untersuchung der Einführung von Notebooks an drei Braunschweiger Schulen durch. Finanziert von der Bürgerstiftung Braunschweig und der Intel GmbH sind Jahrgänge an jeweils einer Realschule, einem Gymnasium und einer Integrierten Gesamtschule mit Notebooks ausgestattet worden.

Ziel der Studie ist es, die Veränderungen des Bildungsmedieneinsatzes im Zuge der dauerhaften Nutzung von Notebooks im Unterricht zu untersuchen.  Hier­bei stehen folgende Fragen im Vordergrund: Welche Erwartungen haben Schulleiter, Lehrer und Schüler in Bezug auf die Veränderung bzw. Optimierung des Unterrichts in den neuen Notebook-Klassen. Wie hat sich der Unterricht durch die Einführung der Notebooks tatsächlich verändert? An welcher Stelle erscheint der Einsatz von Notebooks in den Schulen nicht sinnvoll und wie gestaltet sich das so genannte „blended learning“. Auch interessiert die Forscher, inwiefern durch das digitale Lehren und Lernen fachdidaktische Prinzipien umgesetzt und spezifische Kompetenzen entwickelt werden können?

Im Herbst 2012 interviewten Wissenschaftler des GEI die Schulleiter sowie je vier Lehrende pro Schule und befragen sie zu ihren Erwartungen bevor der Notebook-Unterricht begonnen hat. Zum Schuljahresende im Sommer 2013 wurden dieselben Lehrkräfte abermals in einer zweiten Erhebung befragt, um darüber Auskunft zu erhalten, welche Erfahrungen sie mit den Notebooks und digitalen Medien im Laufe des Schuljahres tatsächlich gemacht haben. Die Medienvorerfahrungen und Erwartungen der Schülerinnen und Schüler werden anhand eines Online-Fragebogens ermittelt. Die Ergebnisse der empirischen Studie werden in eine Expertise des Georg-Eckert Instituts einfließen.

Der Abschlussbericht der Studie kann hier eingesehen werden.

Projektleitung

Inga Niehaus

Forschungskoordination

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