Schulbuch- und Curriculumentwicklung als Beitrag gesellschaftlicher Stabilisierung in Südosteuropa

Workshop, KSC, Sarajewo 13.-14.10.2012

Das Projekt führt die Arbeit des Georg-Eckert-Instituts auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien fort und erfasst auch Albanien. Es schließt dabei an das Projekt zur "Koordination der Schulbuchforschung in Südosteuropa" an und gliedert sich in zwei Teilprojekte.

Das erste Teilprojekt untersucht, wie die Thematik des Bürgerkriegs, zu der mit Unterstützung des GEI erste Unterrichtsmaterialien entstanden sind, in den Schulen Bosnien-Herzegowinas aufgegriffen und ggf. unterrichtet wird. Zudem wurden 2011 und 2012 Workshops für Schulbuchautoren/innen angeboten, die sich mit Fragen der Schulbuchentwicklung auseinandersetzten.

Das zweite Teilprojekt analysiert, wie in den Gebieten mit einer albanischsprachigen Bevölkerung Geschichte unterrichtet, was als „eigene Geschichte“ angesehen und wie das Verhältnis zu den Geschichten der Nachbarn definiert wird. Die Analysegrundlage hierfür bilden vorrangig Lehrbücher, Lehrprogramme und -pläne sowie zusätzliche Lern- und Lehrhilfsmittel in Grund- und Berufsschulen sowie in der gymnasialen Oberstufe. Darüber hinaus beleuchtet das Projekt in den Ländern mit albanischsprachiger Bevölkerung den Prozess der Entstehung von Unterrichtsmitteln in seiner veränderten interkulturellen und geschichtssozialen Einbettung als Teil demokratischer europäischer Konsolidierung.

    Laufzeit

    • 2010-2013

    Finanzierung

    • Auswärtiges Amt: Stabilitätspakt für Südosteuropa

    Bearbeitung

    • Natalija Bašić
    • Gerd-Dieter Nehring
    • Katarina Batarilo-Henschen

    Kontakt

    Eckhardt Fuchs

    Direktor / Direktion

    Villa E2.09
    Tel.: +49 531 59099-500
    E-Mail senden