Krisensemantiken um Europa und die Figur des europäischen Subjekts in Schulbüchern im 20. Jahrhundert

Das Projekt untersucht anhand von deutschen und französischen Schulbüchern der historisch-politischen Bildung, inwiefern Europa im 20. Jahrhundert in verschiedenen diskursiven Konstellationen ausgehend vom semantisch polyvalenten und omnipräsenten Deutungsmuster der „Krise“ thematisiert, imaginiert und adressiert worden ist. Damit verbunden fragt das Projekt danach, wie in diesem Zusammenhang die Figur eines europäischen Subjekts jeweils im nationalstaatlichen Rahmen oder als darüber hinausweisende Projektion sowie in der diskursiven Auseinandersetzung mit einem jeweiligen „außereuropäischen“ Gegenüber konstituiert worden ist.