Kerstin Schwedes

Dr. phil, studierte Kunstgeschichte, Geschichte, Deutsche Literaturwissenschaft. Nach Auslandsaufenthalt in Italien und dem Magister 1993 wurde sie 1996 an der TU Braunschweig promoviert. 1997-2002 war sie Stipendiatin des Dorothea-Erxleben-Programms in Rom und Göttingen. Am dortigen Kunstgeschichtlichen Seminar war sie im Anschluss 2003/04 als Assistentin beschäftigt. 2004-2009 gehörte Kerstin Schwedes als Postdoc zur Emmy Noether-Forschungsgruppe der DFG „Romantikrezeption, Autonomieästhetik, Kunstgeschichte“ am Kunstgeschichtlichen Seminar in Göttingen.

Seit Juli 2009 ist sie Koordinatorin des Projektes „EurViews. Europa im Schulbuch“. Diese multilinguale Internet-Edition präsentiert durch kommentierte Schulbuchquellen und kontextualisierende Essays, welche Vorstellungen von Europa und Europäizität in Geschichts- und Geographieschulbüchern des 20. und 21. Jahrhunderts vermittelt wurden und werden. Das Projekt will mit seinem historischen wie systematischen Ansatz für die Pluralität und die Veränderlichkeit von Europavorstellungen und für die Varianz und Konkurrenz von Erinnerungskulturen im 20. Jahrhundert sensibilisieren. Kerstin Schwedes ist zudem von 2010-2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „European Icons. Bilder Europas in europäischen Schulbüchern des 20. Jahrhunderts“(Leitung Prof. Dr. Simone Lässig) gewesen. 

Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Inter- und transmediale sowie medienhistorische Aspekte, kunstwissenschaftliche Methodik und Formen des Wissenstransfers im 19./ 20. Jh. , Lehr- und Dokumentarfilm.

Publikationen (Auswahl)

  • „Polychromie als Herausforderung. Ästhetische Debatten zur Farbigkeit von Skulptur“. In: Heß, Gilbert; Agazzi, Elena; Décultot, Elisabeth (Hrsg.):  Klassizistisch-romantische Kunst(t)räume. Imaginationen im Europa des 19. Jahrhunderts und ihr Beitrag zur kulturellen Identitätsfindung. Band 1: European Philhellenism / Der europäische Philhellenismus. Berlin, New York 2009, 61-84
  • Thédon retrouvé, in: Kunstchronik, 2009: 5, 197-200
  • Wortlose Beredsamkeit. Evokatorische Bildsprache von Michelangelos Römischer Pietà und dem Minerva-Christus, in: Laufhütte, Hartmut (Hrsg.): Künste und Natur in Diskursen der Frühen Neuzeit, Wiesbaden: Harassowitz 2000:1, 355-372
  • Historia in statua. Zur Eloquenz plastischer Bildwerke Michelangelos im Umfeld des Christus von Santa Maria sopra Minerva zu Rom, Frankfurt a. M. u. a.: Lang 1998.

Kontakt:

Kerstin Schwedes
Außenstelle #3 Raum B106
Tel.: +49 (0)531 123103-276

[Wissenschaft]
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Letzte Änderung: 29.04.2013