Otto-Bennemann-Stipendium
für methodisch innovative Studien zur internationalen Schulbuchforschung

Um methodisch innovative Schulbuchforschung zu fördern, schreibt das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung jährlich das Otto-Bennemann-Stipendium aus. Der Namensgeber Otto Bennemann (1903-2003) hatte schon als Braunschweiger Oberbürgermeister und Innenminister des Landes Niedersachsen die Arbeit des Instituts gefördert. Die Mittel für das Stipendium kommen aus einer von ihm eingerichteten Stiftung.

Bewerbung auf das Otto-Bennemann-Stipendium

Das Stipendium beläuft sich auf 2000 EUR pro Monat. Es dient zur Finanzierung von Forschungsarbeiten in Braunschweig und ist daher an den Aufenthalt der jeweiligen Stipendiat*innen am Georg-Eckert-Institut gebunden. Es kann höchstens für zwei Monate pro Jahr vergeben werden.

Die Ansprüche an die Qualität der Anträge sind hoch. Ihr Antrag muss den methodischen Zugang und die innovativen Aspekte Ihrer Arbeit deutlich machen und Ihre Forschungen im Spektrum schulbuchspezifischer Diskurse verorten.

Des Weiteren muss der Antrag enthalten:

  • Das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular (cover letter)
  • Curriculum Vitae mit einer Liste der wichtigsten Publikationen
  • Detaillierte Beschreibung des Projekts mit ausführlichen Angaben zu Thema und Gegenstand der Untersuchung
  • Angaben zum Stand der (Vor-)Arbeiten und zum geplanten Arbeitsablauf während des Aufenthalts am GEI
  • Liste der zu sichtenden Literatur aus dem Bestand der Bibliothek des GEI
  • Angaben zum angestrebten Resultat (Monographie, Habilitationsschrift u. ä.)

Bewerbungen für das Otto-Bennemann-Stipendium für das kommende Jahr müssen jeweils bis zum 15. September eines Jahres (als ein PDF-Dokument an fellowship@gei.de) eingegangen sein.

Der*die Stipendiat*in verpflichtet sich zu einem öffentlichen Vortrag am Georg-Eckert-Institut.

Die Stipendiat*innen müssen dem Institut nach Ablauf ihres Stipendiums einen Arbeitsbericht (1-2 Seiten) vorlegen. Außerdem wird erwartet, dass Sie Publikationen, die aus ihren Forschungen am Institut erwachsen sind, in Form einer Open-Access-Publikation oder als gedruckte Exemplare der Bibliothek jeweils unentgeltlich zur Verfügung stellen.

Die Übernahme von Reisekosten ist mit dem Stipendium nicht automatisch verbunden. Bewerber*innen können eine Reisekostenbeihilfe beantragen. Die Beihilfe beläuft sich auf bis zu 50% der Reisekosten, im Höchstfall aber 500 EUR. Über den Antrag auf eine mögliche Reisekostenbeihilfe wird separat entschieden. Stipendiat*innen müssen für ihre Krankenversicherung selbst Vorsorge treffen. Im Übrigen gelten die Regelungen des normalen Stipendienprogramms des Georg-Eckert-Instituts.

Die Angaben unter dem Punkt Stipendien des Georg-Eckert-Instituts gelten auch für das Otto-Bennemann-Stipendium.