Schulbuch- und Curriculumentwicklung in Südosteuropa

Friedhof mit Bürgerkriegsopfern, Sarajewo 2010

Das Projekt führt die Arbeit des Georg-Eckert-Instituts auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien fort und erfasst auch Albanien. Es schließt dabei an das „Projekt zur Koordination der Schulbuchforschung, -entwicklung und des Schulbuchvergleichs in Südosteuropa“ an und gliedert sich in zwei Teilprojekte.

Das erste Teilprojekt untersucht, wie die Thematik des Bürgerkriegs, zu der mit Unterstützung des GEI erste Unterrichtsmaterialien entstanden sind, in den Schulen Bosnien-Herzegowinas aufgegriffen und ggf. unterrichtet wird.

Das zweite Teilprojekt analysiert, wie in den Gebieten mit einer albanischsprachigen Bevölkerung Geschichte unterrichtet, was als „eigene Geschichte“ angesehen und wie das Verhältnis zu den Geschichten der Nachbarn definiert wird. Die Analysegrundlage hierfür bilden vorrangig Lehrbücher, Lehrprogramme und -pläne sowie zusätzliche Lerner- und Lehrerhilfmittel in Grund- und Berufsschulen sowie in der gymnasialen Oberstufe. Darüber hinaus beleuchtet das Projekt in den Ländern mit albanischsprachiger Bevölkerung den Prozess der Entstehung von Unterrichtsmitteln in seiner veränderten interkulturellen und geschichtssozialen Einbettung als Teil demokratischer europäischer Konsolidierung.

Laufzeit

2010-2013

Finanzierung

Auswärtiges Amt: Stabilitätspakt für Südosteuropa

 

Kontakt

 Gerd-Dieter Nehring
 Haupthaus E 2.11 
 Tel.: +49 (0)123103-246

 [Wissenschaft]
 Email: senden
 

Georg Stöber
Haupthaus E 2.12
Tel.: +49 (0)531 59099-55

[Wissenschaft - Leiter AB Konflikt]
Email: senden

 
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Letzte Änderung: 29.03.2012