Digitale Informations- und
Forschungsinfrastrukturen

Forschungsinfrastrukturen können in allen Wissenschaftsbereichen als Grundlage für die Forschungsarbeit verstanden werden, sie liefern mit ihren Instrumenten und Institutionen eine wesentliche Unterstützung bei dem Prozess des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns und ermöglichen in vielen Fällen erst die Anknüpfung an vorhergegangene Untersuchungen und Ergebnisse.

Im Georg-Eckert-Institut erbringt die Abteilung Digitale Informations- und Forschungsinfrastrukturen (DIFI) in stetiger Abstimmung mit der Forschungsbibliothek und den anderen Abteilungen Forschungsinfrastrukturleistungen, die für das Institut und das darüber hinaus reichende Forschungsfeld von zentraler Bedeutung sind. Gleichzeitig entwickelt die Abteilung eigene Forschungsaktivität in den Bereichen der Entwicklung, Verbesserung und Nutzung digitaler Forschungsinfrastrukturen und Methoden. Die Abteilung sichert so das „zirkuläre Modell“ des GEI und profitiert zugleich von diesem.

Die Arbeitsfelder der Abteilung DIFI

  • Bereitstellung der informationstechnischen Infrastruktur sowohl für die eigenen MitarbeiterInnen als auch für externe NutzerInnen, die z.B. als BibliotheksnutzerInnen oder StipendiatInnen die IT vor Ort nutzen oder auf internetbasierte Forschungsinfrastrukturen zugreifen, die im GEI gehostet werden.
  • Konzeptionelle Entwicklung, Bereitstellung und Betreuung von digitalen Informationsdiensten, vor allem über die Internetangebote des GEI, wobei sich die Angebote immer auch auf die Forschungsergebnisse und Daten der anderen Abteilungen einschließlich der Bibliothek stützen.
  • Auf- und Ausbau von Digital Humanities-Vorhaben, die – basierend  auf den in der Abteilung mit erstellten großen digitalen Beständen des GEI und seiner Kooperationspartner – neue, von fachwissenschaftlichen Fragen abgeleitete Erschließungswerkzeuge und Methoden entwickeln. Sie werden in enger Abstimmung mit den geschichtswissenschaftlich qualifizierten Projektleitern und Projektleiterinnen bzw. Abteilungen erprobt und projektbegleitend evaluiert. Die Abteilung ermöglicht eine effektive Nutzung der digitalen Forschungsinfrastrukturen sowie eigenständige Forschung an der überwiegend bestandsbezogenen und semantisch orientierten Verbesserung der Angebote.