Neuigkeiten aus dem Georg-Eckert-Institut (März 2012)

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Georg-Eckert-Institut zeichnet erstmals „Schulbücher des Jahres“ aus

Gemeinsam mit der Leipziger Buchmesse hat das Georg-Eckert-Institut die Auszeichnung „Schulbuch des Jahres“ ins Leben gerufen, um die Qualität und Innovation von Schulbüchern zu fördern. Der Preis, der am 16. März dieses Jahres zum ersten Mal vergeben wurde, steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz.
In den drei Fachdomänen zeichnete die Jury um die Vorsitzende Simone Lässig die Lehrwerke „Zeitreise 1“ (Ernst-Klett-Verlag, 2011) für die Kategorie Geschichte/Gesellschaft, „Navi Mathematik 7“ (Bildungsverlag EINS, 2010) für die MINT-Fächer und „geni@l Klick, A1. Deutsch für Jugendliche“ (Langenscheidt, 2011) in der Kategorie Sprachen als herausragende Titel aus. Der Preis im Lehrervoting ging an das Geschichtsbuch „Menschen – Zeiten – Räume“ von Cornelsen.
Den Festvortrag hielt die Suhrkamp-Autorin und Buchgestalterin Judith Schalansky. Sie unterstrich in ihrer Rede die besondere Rolle des Schulbuchs in Zeiten der Digitalisierung: „Kuratierte Inhalte werden wichtiger, je überbordender und beliebiger Informationen verfügbar sind. Das Buch der Stunde ist das Kompendium. Und was sind Schulbücher anderes als Kompendien, die das Weltwissen verträglich verwalten.“

Weitere Informationen: http://www.schulbuch-des-jahres.de

Prof. Dr. Christoph Kleßmann erhält Bochumer Historikerpreis

Der deutsche Sozial- und Zeithistoriker Prof. Dr. Christoph Kleßmann wurde mit dem 4. Bochumer Historikerpreis ausgezeichnet. Der Preis würdigt die besonderen Verdienste Kleßmanns auf dem Gebiet der Zeitgeschichte und der Wissenschaftspolitik. Sein zentrales wissenschaftliches Interesse gilt der deutsch-deutschen und der deutsch-polnischen Beziehungsgeschichte. Christoph Kleßmann war unter anderem Gründungsdirektor des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF), das er zu einer international renommierten Forschungsstätte entwickelte. Das Georg-Eckert-Institut ist dem ZZF bis heute durch Kooperationsprojekte eng verbunden. Prof. Kleßmann hat unsere Arbeit in seiner Funktion als Mitglied des Wissenschaftlichen Ausschusses unterstützt.
Die Preisverleihung fand am 30. März 2012 im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets (HGR) in Bochum statt.
Weitere Informationen: aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2012/pm00057.html.de

Nachwuchsförderung am GEI: Frühjahr 2012

Die NachwuchswissenschaftlerInnen des Georg-Eckert-Instituts waren bereits zu Beginn des Jahres 2012 sehr aktiv. Am 25. und 26. Januar beschäftigten sie sich im Rahmen eines Schreibworkshops mit dem Verfassen wissenschaftlicher Texte. Obwohl Schreibkompetenz ein grundlegendes Instrument wissenschaftlichen Arbeitens ist, wird ihre Ausbildung an deutschen Universitäten wenig gefördert. In dem von Daniela Liebscher (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder) geleiteten Workshop lernten die NachwuchswissenschaftlerInnen, wie sie das eigene Schreibverhalten strukturieren und verbessern können.
Anfang März trafen sie sich zur zweiten Winter School des GEI in Alterode. Fernab des Institutsalltags setzten sie sich mit theoretischen und inhaltlichen Aspekten ihrer Dissertationen und grundsätzlichen Fragen der Schulbuchforschung auseinander. Das Themenspektrum reichte vom Umgang mit dem Thema Apartheid im Unterricht in Südafrika über postkoloniale Erzählweisen in mexikanischen Schulbüchern bis zur narrativen Entwicklung von Raumbildern in deutschen und polnischen Schulbüchern des 20. Jahrhunderts.

Europa als Bildungsraum und Wissensgesellschaft: Konferenz und Podiumsdiskussion des Verbundprojekts "Lost in Translation"

Am 22. und 23. März 2012 veranstaltete das Georg-Eckert-Institut gemeinsam mit dem Institut Pierre Werner in Luxemburg die Konferenz "Europa als Bildungsraum und Wissensgesellschaft". In Fachvorträgen und einer öffentlichen Podiumsdiskussion debattierten die Teilnehmer, u.a. der bekannte polnische Publizist und Autor Adam Krzeminski, und der Präsident der Stiftung Haus der deutschen Geschichte, Hans Walter Hütter, wie Wissen und Bildung in der europäischen Kultur in Beziehung stehen.

Weitere Informationen:
www.ipw.lu und www.lost-in-translation.org.

XII. Deutsch-Tschechische Schulbuchkonferenz in Prag

Vom 26.-28. Januar fand in Prag die XII. Deutsch-Tschechische Schulbuchkonferenz statt, die sich dem Thema „Der Geschichtsunterricht zwischen Massenmedien, Schulbuch und Unterrichtsmaterialien“ zuwandte. Vorgestellt wurden empirische Studien zur Bedeutung des Films als Bildungsmedium und zur Formierung des Geschichtsbewusstseins in Tschechien sowie zwei internetgestützte Unterrichtsmaterialien zur deutsch-tschechischen Grenze (www.schulportal-thueringen.de sowie www.onlinemodule.eu). Diskutiert wurden die Ergiebigkeit von „Filmskandalen“ als Gegenstand des Geschichtsunterrichts, die Grenzen der schulischen Verwendungsmöglichkeit komödiantischer Filme über Diktatoren sowie die Symbiosefähigkeit von elektronischen Medien und historischem Lernen. Ein Konferenzband in tschechischer Sprache ist geplant.

Internetportal DEUFRAMAT wieder online verfügbar

Das Internetportal DEUFRAMAT (Deutsch-französische Materialien für den Geschichts- und Geographieunterricht) ist mit neuem Design und einigen ergänzenden Werkzeugen wieder online verfügbar. Das vor 10 Jahren mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung und des Auswärtigen Amtes entwickelte zweisprachige Angebot enthält insgesamt mehr als 100 wissenschaftliche Beiträge zu den historischen und geographischen sowie gesellschaftlichen und kulturellen Beziehungen beider Länder. Hierbei bieten die Beiträge sowohl die deutsche als auch die französische Perspektive. In einem zusätzlichen Modul sind auch übergreifende europäische Themen aufgenommen. Alle Texte sind in ihrer Originalfassung belassen, lediglich die zahlreichen Verlinkungen wurden geprüft und aktualisiert.

Weitere Informationen: www.deuframat.de

Deutsch-Israelische Schulbuchkommission: Expertentreffen in der Villa von Bülow

Am 15. Februar 2012 tagten zum zweiten Mal die Historiker der Deutsch-Israelischen Schulbuchkommission. Der Workshop im Georg-Eckert-Institut stand ganz im Zeichen des Geschichtsschulbuchs. Die Experten der „Arbeitsgruppe Geschichte“ kamen zusammen, um das bisher Erreichte zu evaluieren, sowie die weiteren gemeinsamen Schritte zu planen.
Für die deutsche Seite erläuterte der Geschichtsdidaktiker Alfons Kenkmann und für die israelische der Mediävist Simcha Goldin, mit welchen Methoden sie die Schulbücher bislang analysiert haben. Sie machten auf erste – noch vorsichtig formulierte – Tendenzen der gegenseitigen Darstellung in deutschen und israelischen Schulbüchern der Sekundarstufen I und II aufmerksam. Darüber hinaus standen bei dem Treffen die Narration und die visuelle Repräsentation des Holocaust sowie wichtige Aspekte der jüdischen Geschichte zur Diskussion. Bis zum Sommer wird das israelische Team die israelischen Bücher evaluieren, und das deutsche die seinen – danach wird getauscht. Anschließend werden die Berichte beider Gruppen in die jeweils andere Sprache übersetzt. Auf einer für Herbst 2012 geplanten gemeinsamen Konferenz der drei Arbeitsgruppen Geschichte, Geographie und Sozialkunde können die Kommissionsmitglieder erstmals die deutschen und israelischen Lehrwerke direkt miteinander vergleichen und darüber ins Gespräch kommen.

Weitere Informationen: http://www.gei.de/aktuelles/mitteilungen/mitteilung-details/article/die-deutsch-israelische-schulbuchkommission-expertentreffen-in-der-villa-von-buelow.html

Deutsch-Polnisches Geschichtsbuch startet in die nächste Projektphase

Foto: Präsentation der Empfehlungen für ein gemeinsames deutsch-polnisches Geschichtsbuch, Warschau, 1.12.2010

Nachdem auf deutscher wie polnischer Seite Verlage als Partner gewonnen werden konnten und die finanziellen Rahmenbedingungen gesichert sind, beginnt nun die Arbeit an den einzelnen Bänden des „Deutsch-Polnischen Geschichtsbuches“.
Das Lehrwerk soll in der Sekundarstufe I beider Länder als identisches (nur sprachlich unterschiedliches) reguläres curriculares Lehrbuch für den Geschichtsunterricht eingesetzt werden können und die klassischen Lehrplaninhalte (von der Urgeschichte bis zur Gegenwart) unter besonderer Berücksichtigung deutsch-polnischer Perspektiven behandeln.
Das Georg-Eckert-Institut hat mit dem „Deutsch-Polnischen Geschichtsbuch“ die wissenschaftliche Koordination eines Projektes von hoher bildungs- und wissenschaftspolitischer Bedeutung für die deutsch-polnischen Beziehungen übernommen. Beide Seiten zeigen damit ihren Willen, die geschichtlichen Erfahrungen des Nachbarlandes in der schulischen Vermittlung von Geschichte mit einfließen zu lassen und den Wissenschaftsdialog über historische Themen zu vertiefen.

Weitere Informationen: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2012/120309-D-POL-GB.html

Digitalisierung der Bestände der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung abgeschlossen

Im Rahmen der Digitalisierung der Geschichtsschulbücher aus der Zeit des Deutschen Kaiserreichs hat die Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung dem Projekt GEI-Digital 150 Schulbücher für die Digitalisierung zur Verfügung gestellt. Dadurch konnten weitere sehr wichtige Titel aus dem Zeitraum von 1871 bis 1918 in die digitale Schulbuchsammlung integriert werden. Die digitalisierten Abbildungen werden zukünftig auch Eingang in die Pictura Paedagogica Online (PPO) (http://bbf.dipf.de/VirtuellesBildarchiv/), dem freien digitalen Bildarchiv zur Bildungsgeschichte, finden. Der Bestand der PPO umfasst derzeit mehrere 10.000 bildungshistorische Illustrationen aus der Zeit vom Mittelalter bis 1933. Damit ist eine Nachnutzung der digitalisierten Schulbuchbestände auch in anderen virtuellen Umgebungen sichergestellt.

Weitere Informationen: www.gei-digital.de

GEI-Mitarbeiter berichtet in einem ZDF-Beitrag über seinen Arbeitsalltag

Am 13. Januar 2012 lief im Morgenmagazin "Volle Kanne" des ZDF ein Beitrag der Journalistin Brigitte Trapp über einen Mitarbeiter des Georg-Eckert-Instituts. Sebastian Klaes ist Diplom-Bibliothekar und vom Usher-Syndrom betroffen. Das Produktionsteam drehte u.a. mehrere Stunden im GEI mit ihm. Der Beitrag macht Hoffnung, denn er zeigt, wie Sebastian trotz seiner Sinneseinschränkungen durch das Usher-Syndrom seinen Arbeitsalltag meistert.

Zum Beitrag: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/168/sendung/Volle-Kanne#/beitrag/video/1540812/Hoffnung-beim-Usher-Syndrom

Nachruf: Prof. Dr. Karl-Ernst Jeismann

Am Samstag, dem 25. Februar 2012, ist unser ehemaliger Institutsdirektor Prof. Dr. Karl-Ernst Jeismann im Alter von 86 Jahren in Münster verstorben. Prof. Jeismann leitete das Georg-Eckert-Institut von 1978 bis 1984. Ihm verdankt es ein präzises und theoretisch durchdachtes Konzept einer „Internationalen Schulbuchforschung“. Sein Name steht für die „Verwissenschaftlichung“ und eine starke Positionierung der neu gegründeten Einrichtung. Die sechs Jahre unter seiner Leitung waren insofern von ganz besonderer Bedeutung für das Georg-Eckert-Institut. Mit Karl-Ernst Jeismann haben wir eine außergewöhnliche, weithin geschätzte Persönlichkeit, die ihr Leben und Wirken der Geschichtswissenschaft und -didaktik verschrieben hatte, verloren. Schwerpunkte seiner Forschung waren Bildungs- und Sozialgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, die Didaktik der Geschichte und die internationale Schulbuchforschung.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Georg-Eckert-Instituts werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Ankündigungen und Ausschreibungen

Musealisierung der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg in Litauen nach 1989

Im Mittelpunkt des Forschungsvorhabens steht die Frage nach der Entwicklung der musealen Präsentation des Zweiten Weltkriegs in Litauen im Kontext des erinnerungspolitischen Wandels nach der Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Es reflektiert die Frage, ob und inwiefern die Erinnerungskultur an "Didysis Tėvynės Karas", litauisch für den "Großen Vaterländischen Krieg", lediglich ein "sowjetisches" Projekt gewesen ist oder ob es doch auf eine bestimmte Art und Weise vom gesellschaftlichen Erinnern mitgetragen und mitgeformt wurde.

Referentin: Ekaterina Makhotina (LMU, München)
25. April 2012, 17:00Uhr
GEI, Konferenzraum im 3. OG, Haupthaus

Weitere Informationen: www.gei.de/aktuelles/veranstaltungen/termindetails/article/gei-kolloquium-25-april-2012.html

"Overcoming UNESCO shortcomings": Proposing A New Methodology for Textbook Research

Article I 3 of the UNESCO constitution states that "with a view to preserving the independence, integrity and fruitful diversity of the cultures and educational systems of the States Members […] the Organization is prohibited from intervening in matters which are essentially within their domestic jurisdiction".
Hence UNESCO monitoring is limited to sending non-mandatory questionnaires to which many member states do not respond, and it has no way to verify any answers submitted. In 2010, IMPACT-SE Institute, as an expert in schoolbook monitoring, was put in contact with UNESCO officials in charge of the Global Report “Education for All” by the Chirac Foundation in view of supplementing its content, which is mostly quantitative, with qualitative data referring to respect for others, promotion of tolerance and peaceful resolution of conflicts. This lecture will focus on IMPACT-SE's methodology of six research.

Referentin: Shelley Elkayam (IMPACT-SE Institute for Monitoring Peace and Cultural Tolerance in School Education, Israel)
2. Mai 2012, 17:00Uhr
GEI, Konferenzraum im 3. OG, Haupthaus

Weitere Informationen: www.gei.de/aktuelles/mitteilungen/mitteilung-details/article/gei-kolloquium-2-mai-2012.html

40 Jahre Deutsch-Polnische Schulbuchkommission

Foto: III. Deutsch-Polnische Schulbuchkonferenz, April 1973, Braunschweig

Die Deutsch-Polnische Schulbuchkommission blickt in diesem Jahr auf 40 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Aus Anlass dieses Jubiläums findet vom 24.-26. Mai 2012 die XXXIV. Deutsch-Polnische Schulbuchkonferenz zum Thema „Religiöse und konfessionelle Räume in den deutsch-polnischen Beziehungen. Forschung und Darstellung im Unterricht“ am Georg-Eckert-Institut in Braunschweig statt. Bei dem wissenschaftlich wie politisch hochrangig besetzten Festakt am 24. Mai im Braunschweiger Altstadtrathaus wird Adam Michnik, Chefredakteur der größten polnischen Tageszeitung Gazeta Wyborcza und bis 1989 einer der bekanntesten Dissidenten des sozialistischen Polens, den Festvortrag halten.
Die Deutsch-Polnische Schulbuchkommission wurde im Februar 1972 unter dem Dach der UNESCO-Kommissionen beider Länder gegründet und vom damaligen Direktor des Internationalen Schulbuchinstituts Georg Eckert wesentlich gefördert. Die Tätigkeit der Schulbuchkommission gehört zu den Erfolgsgeschichten der deutsch-polnischen Annäherung.
Die Kommission ist auch heute noch eine der zentralen Plattformen des Dialogs zwischen Historikern und Geographen beider Länder. Im Rahmen des Projektes „Deutsch-Polnisches Geschichtsbuch“ spielt sie eine herausragende Rolle.

Stellenausschreibung: Praktikum Edumeres.net

Das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung sucht eine/n Praktikantin/en für das Informations- und Kommunikationsportal Edumeres.net. Die Praktikumsdauer sollte drei Monate nicht unterschreiten.

Ihr Aufgabenbereich umfasst redaktionelle Arbeiten an Online- und Print-Publikationen, Erarbeitung und Einstellen von Nachrichten, Veranstaltungen, Schulbuchrezensionen etc., thematische Recherche zu aktuellen Themen der Bildungsmedien(forschung) sowie allgemeine Büroaufgaben. Außerdem besteht die Möglichkeit (mittels SQL, PHP, CSS, TypoScript) neue Web-Applikationen mit zu entwickeln.

Wir erwarten, dass Sie bereit sind, sich in das Content-Management-System Typo3 einzuarbeiten. Der professionelle Umgang mit Office-Anwendungen und dem Internet, erste Erfahrung im wissenschaftlichen Arbeiten sowie sicheren Umgang mit der deutschen und englischen Sprache setzen wir voraus.

Wenn Sie ein Studium, möglichst mit Medienbezug (z.B. Medieninformatik) absolvieren, Interesse an geistes- und sozialwissenschaftlichen Themen haben und den Beruf einer/s Online-Redakteurin/s anstreben, ist ein Praktikum bei Edumeres.net das Richtige. Sie arbeiten selbständig in einem kreativen und aufgeschlossenen Team.

Eine Vergütung ist leider nicht möglich.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen elektronisch als ein PDF-Dokument mit max. 3 MB unter dem Kennwort „Praktikum Edumeres.net“ an Sylvia Brink: brink@gei.de.

Stellenausschreibung: Praktikum Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung sucht eine/n Praktikantin/en für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Praktikumsdauer sollte drei Monate nicht unterschreiten. Der frühestmögliche Praktikumsbeginn ist der 15.04.2012.

Ihr Aufgabenbereich umfasst die Unterstützung der Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in allen Belangen. Dazu gehören redaktionelle Arbeiten für Print- und Onlineprodukte, Adressdatenbanken, Veranstaltungskoordination und Rechercheaufgaben.

Professionellen Umgang mit Office-Anwendungen und dem Internet sowie sicheren Umgang mit der deutschen und englischen Sprache setzen wir voraus. Sie erwartet: Eine überaus vielseitige Tätigkeit in einem außeruniversitären Institut, das Forschung und Wissenstransfer im Bereich kulturwissenschaftlicher Schulbuch- und Bildungsmedienforschung eng verbindet und in hohem Maße auch international tätig ist.

Wenn Sie Student sind, Interesse an geistes- und sozialwissenschaftlichen Themen haben und Erfahrungen im Bereich Kommunikation im Wissenschaftsbereich sammeln möchten, ist ein Praktikum am Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung das Richtige.

Eine Vergütung ist leider nicht möglich.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen elektronisch als ein PDF-Dokument mit max. 3 MB unter dem Kennwort „Praktikum Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ an Regina Peper: peper@gei.de.

Neuerscheinungen

Journal of Educational Media, Memory, and Society (JEMMS)

Jahrgang 3 (2011), Heft 2

Das neueste Heft der Institutszeitschrift ‚Journal of Educational Media, Memory, and Society‘ enthält Studien zum wachsenden Einfluss der Orthodoxen Kirche über den Lehrplan in Russland, zur politischen Partizipation durch Bildung in Norwegen, den ‚versteckten‘ Lehrplan in Südafrika, sowie Untersuchungen zu Schulbüchern aus Kanada, Katalonien, Österreich und Syrien. Zudem bietet die Zeitschrift in der Rubrik ‚Forum‘ zwei analytische Augenzeugenberichte über außerschulische Lernprozesse in britischen und ungarischen Museen.

Weitere Informationen: www.gei.de/iup/publikationen/journal-of-educational-media-memory-and-society-jemms.html



News from the Georg Eckert Institute

The Georg Eckert Institute Awards "School Textbook of the Year" for the First Time

The Georg Eckert Institute, together with the Leipzig Book Fair, has created the award “School Textbook of the Year” to promote the quality and innovation of school textbooks. The prize, which will be awarded on 16 March for the first time, is supported by the Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs.
In the three subject areas the jury, chaired by Simone Lässig, awarded the outstanding textbooks “Zeitreise 1” (Ernst Klett Verlag, 2011) in the category history/society, “Navi Mathematik 7” (Bildungsverlag EINS, 2010) for scientific subjects, and ‘‘geni@l Klick A1. Deutsch für Jugendliche’’ (Langenscheidt, 2011) in the language category. The teacher’s vote prize went to Cornelsen’s history textbook “Menschen – Zeiten – Räume”.
A speech was made by the Suhrkamp author and book designer Judith Salansky. In her speech, she emphasised the special role of textbooks in this digital age: “The more exuberant and arbitrary the availability of information becomes, the greater the importance of such awards. The book of the hour is a compendium, and a textbook is like a compendium in that it makes world knowledge manageable.”

Professor Christoph Kleßmann receives the Bochum Historian's Prize

The German social and contemporary historian, Professor Christoph Kleßmann has been awarded the 4. Bochum historian's prize. The prize honours Kleßmann's special work in the areas of contemporary history and academic policy. His central academic interest is the history of the German–German and the German-Polish relationship.
Among other things, Christoph Kleßmann was the founding father of the Centre for Comtemporary History in Potsdam (ZZF), which is now an internationally renowned centre of research. The Georg Eckert Institute is closely connected to the ZZF through cooperative projects.
Professor Kleßmann has supported our work in his postion as a member of the Academic Advisory Board.
The prize was awarded on 30th March 2012 at the House for the History of the Ruhr (HRG) in Bochum.

Further information: http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2012/pm00057.html.de

Early-Career Scholars of the GEI: Spring 2012

The Georg Eckert Institute’s early-career scholars have already been very busy this year. From 25–26 January, they participated in a workshop on writing academic texts. Although writing skills are a fundamental tool in academic work, the skills are seldom taught at German universities.
At the workshop, which was held by Daniela Liebscher (European University Viadrina, Frankfurt/Oder), the early-career scholars learnt how to structure and improve their writing habits.
They also met in early March for the GEI’s second Winter School at Alterode. Away from institute routine they looked critically at the theoretical and contextual aspects of their doctoral theses and discussed principles of textbook research. The topics ranged from dealing with the subject of apartheid in the classrooms of South Africa to postcolonial narratives in Mexican textbooks to the narrative development of spatial concepts in 20th century German and Polish textbooks. 

Europe as an Area of Education and a Knowledge Society: Conference and Panel Discussion of the Joint Project “Lost in Translation”

On 22 and 23 March 2012, the Georg Eckert Institute organised the conference “Europe as an Area of Education and a Knowledge Society” together with the Pierre Werner Institute in Luxemburg. The participants, including the well-known Polish journalist and author Adam Krzeminski and the president of the foundation “House of the History of the Federal Republic of Germany”, Hans Walter Hütter, debated in lectures and a public panel discussion on how knowledge and education relate to each other in European culture.

Further information: www.ipw.lu and www.lost-in-translation.org.

German-Israeli Textbook Commission: Experts meet at the Villa von Bülow

The historians of the German-Israeli textbook commission met for the second time on 15th February 2012. The workshop at the Georg Eckert Institute focussed on history textbooks. The experts from the “History Work Group” came together to evaluate progress made so far and to plan the next steps.
The methods with which the textbooks are analysed were explained by history didactition Alfons Kenkmann for the German side and mediaevalist Simcha Goldin for the Israeli side.
They drew attention to the first, at the moment still carefully worded, tendencies towards a mutual portrayal in German and Israeli textbooks for Sekundarstufe II (secondary school). Furthermore, there was a discussion on the narration and the visual representation of the Holocaust as well as important aspects of Jewish history. The Israeli and German teams will have until summer to analyse their respective books. They will then exchange books. By autumn, the reports of the two groups will have been translated into the partner’s language. In autumn 2012, a joint conference with the three work groups, history, geography and social sciences, will take place. The commission members can then compare and discuss the textbooks directly for the first time.

Further information: www.gei.de/aktuelles/mitteilungen/mitteilung-details/article/die-deutsch-israelische-schulbuchkommission-expertentreffen-in-der-villa-von-buelow.html

DEUFRAMAT is back online

After its transition to the content management TYPO3, the internet portal DEUFRAMAT (German-French materials for history and geography lessons) is online again, with a new design and various complementary tools. The bilingual portal, which was developed ten years ago with the support of the Robert Bosch foundation and the German Federal Foreign Office, consists of over 100 academic articles on the historical and geographical, societal and cultural relationships of the two countries, from a German and a French perspective. An additional module contains overarching European topics. All texts are the original versions; only the numerous links were reviewed and updated. The relatively stable number of accesses and the continuous feedback show that the articles are used mainly for preparing lessons in schools and as additional materials for bilingual lessons.

Further information: www.deuframat.de

XII. German-Czech Textbook Conference in Prague

The twelfth German-Czech Textbook Conference, devoted to ‘History Teaching between Mass Media, Textbooks and Teaching Materials’, took place from 26 to 28 January in Prague. Among the talks were empirical studies of the significance of films as educational media, and of the emergence of historical consciousness in the Czech Republic, as well as two presentations of web-based teaching materials dealing with the Czech-German border (www.schulportal-thueringen.de and www.onlinemodule.eu). Discussions focused on the utility of ‘film scandals’ as an object of history teaching, the classroom application of comedy films about dictators, and the degree to which electronic media and historical learning may constitute a fruitful symbiosis. 

German-Polish History Textbook enters the next project phase

Photo: Presentation of the Recommendations for a joint German-Polish textbook, Warsaw 1.12.2010

The work on the individual volumes of the “German Polish History Textbook” can now be commenced. The next phase in this project can now be completed after publishers have been secured on both the German and the Polish side. The textbook is curricula conform and identical (except in language) and can be used in both countries as conventional textbooks for history lessons in “Sekundarstufe I”. The book coincides with the traditional curricula contents (from prehistory to the present day) with a focus on German-Polish perspectives. With the “German-Polish History Textbook” the Georg Eckert Institute took responsibility for the coordination of a project with great importance for German-Polish relations with regard to education and academic policies. Both sides thus show their willingness to allow the historical experiences of their neighbouring country to be addressed in history lessons and to intensify the scholarly dialogue on historical topics.

Further information: www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2012/120309-D-POL-GB.html

Digitalisation of the Collections of the Library for Research on Educational History Completed

The Library for Research on Educational History (BBF) at the German Institute for International Educational Research has made 150 textbooks available for digitalisation within the framework of the GEI-Digital project. This further extends the existing digital collection of highly significant textbooks published between 1871 and 1918. In future, the digitalised images will also be included in the Picura Paedagogica Online (PPO) [http://bbf.dipf.de/VirtuellesBildarchiv/ ], the free digital archive of images from the history of education. The PPO currently holds several tens of thousands of illustrations from the history of education ranging from the Middle Ages to 1933. Users may therefore now access the digitalised collections of textbooks via other virtual environments.

Further information: www.gei-digital.de

A Day in the Life of a GEI Employee. A ZDF Television Report

On 13 January 2012 a television programme called ‘Volle Kanne’ broadcast a report by the journalist Brigitte Trapp about one of our colleagues, Sebastian Klaes. Sebastian is a qualified librarian and has a genetic condition known as Usher syndrome. Part of the programme was made on the premises of the institute. The report is thoroughly uplifting because it shows how Sebastian copes with his work in spite of his reduced vision and hearing as a result of the syndrome.

The report can be seen via this link: www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/168/sendung/Volle-Kanne

Obituary: Professor Karl-Ernst Jeismann

The former director of the Georg Eckert Institute, Professor Karl-Ernst Jeismann, died in Münster on Saturday, 25th February 2012, aged 86. Professor Jeismann was director of the institute from 1978 to 1984. It is to him that the Eckert Institute owes its precise and theoretically sophisticated concept of "International Textbook Research" and the strong positioning of the newly founded institute. The six years under his leadership were therefore of great importance to the Georg Eckert Institute. With his death we have lost an exceptional, widely esteemed man, who dedicated his life and work to history and the didactics of history. His research focussed on history of education and the social history of the nineteenth and twentieth centuries, on history didactics and international textbook research.
The staff of the Georg Eckert Institute will remember him with appreciation and gratitude. 

Events

The Musealisation of Memories of the Second World War in Post-1989 Lithuania

The focus of this research project is on the development of the museal presentation of World War II in Lithuania in the context of the change in memory policy after independence from the Soviet Union. The project reflects on the question of if and how the remembrance culture regarding "Didysis Tėvynės Karas" (Lithuanian for “the Fatherland’s big war”) was an exclusively “Soviet” project, or whether it was, in a certain way, formed and endorsed by societal remembrance.

Lecturer: Ekaterina Makhotina (LMU, Munich)
APRIL 25 2012, 5PM
GEI, Conference room on the third floor, main building

Further information: www.gei.de/aktuelles/veranstaltungen/termindetails/article/gei-kolloquium-25-april-2012.html

"Overcoming UNESCO shortcomings": Proposing A New Methodology for Textbook Research.

Article I 3 of the UNESCO constitution states that "with a view to preserving the independence, integrity and fruitful diversity of the cultures and educational systems of the States Members […] the Organization is prohibited from intervening in matters which are essentially within their domestic jurisdiction".
Hence UNESCO monitoring is limited to sending non-mandatory questionnaires to which many member states do not respond, and it has no way to verify any answers submitted. In 2010, IMPACT-SE Institute, as an expert in schoolbook monitoring, was put in contact with UNESCO officials in charge of the Global Report “Education for All” by the Chirac Foundation in view of supplementing its content, which is mostly quantitative, with qualitative data referring to respect for others, promotion of tolerance and peaceful resolution of conflicts. This lecture will focus on IMPACT-SE's methodology of six research.

Lecturer: Shelley Elkayam (IMPACT-SE Institute for Monitoring Peace and Cultural Tolerance in School Education, Israel)
May 2 2012, 5pm
GEI, Conference room on the third floor, main building

Further information: www.gei.de/aktuelles/mitteilungen/mitteilung-details/article/gei-kolloquium-2-mai-2012.html

40 Years of German-Polish Textbook Commission

Photo: III. German Polish textbook conference, April 1973, Brunswick

This year, the German-Polish Textbook Commission can look back on 40 years of successful cooperation. For this reason there will be a jubilee German-Polish textbook conference on the topic “Religious and Denominational Aspects of German-Polish Relations: Research and Presentations in the Classroom”, from the 24–26 May at the Georg Eckert Institute in Brunswick. On 24 May, Adam Michnik, Editor in Chief of the largest Polish daily newspaper Gazeta Wyborcza and, until 1989, the most well known dissident in socialist Poland, will make a speech at the ceremony at the Brunswick Altstadtrathaus, which will be attended by academically and politically high-ranking guests.
The German Polish Textbook Commission was founded in February 1972 under the aegis of the UNESCO commissions of both countries and was greatly supported by the International Textbook Institute’s then director, Georg Eckert. The textbook commission’s work belongs to one of the success stories in German-Polish rapprochement. Today, the commission is still one of the central platforms for dialogues between historians and geographers of both countries. The commission also plays a prominent role within the framework of the project “German-Polish History Textbook”.

New Publications of the Institute

Journal of Educational Media, Memory, and Society (JEMMS)

Volume 3 (2011), Issue 2

The latest issue of the institute’s ‘Journal of Educational Media, Memory, and Society’ contains studies about the increasing influence of the Orthodox Church over the curriculum in Russia, about political participation via education in Norway, about the ‘hidden’ curriculum in South Africa, and a number of investigations into the impact of textbooks in Canada, Catalonia, Austria and Syria. This ‘Forum’ section of this issue also contains two analytical eyewitness reports about out-of-school learning processes in British and Hungarian museums.

Further information: http://www.gei.de/iup/publikationen/journal-of-educational-media-memory-and-society-jemms.html