Dr. Stephanie Zloch

Dr. phil., studierte Neuere und Neueste Geschichte, Geographie und Slavistik/Polonistik in Köln, Warschau und an der Humboldt-Universität Berlin. 2007 Promotion an der Humboldt-Universität mit einer Arbeit zum polnischen Nationalismus zwischen den beiden Weltkriegen. Im Anschluss an die Promotion im Rahmen eines Projektauftrags für das Georg-Eckert-Institut tätig, danach seit April 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem internationalen Forschungsprojekt zur Geschichte der Zwangsarbeiterentschädigung an der Ruhr-Universität Bochum.

Seit September 2010 ist Stephanie Zloch wissenschaftliche Mitarbeiterin am Georg-Eckert-Institut. Ihr wissenschaftliches Interesse gilt der Geschichte Mittel- und Osteuropas (Deutschland, Polen, Tschechien, Russland) und hierbei insbesondere Forschungen zu Nationalismus und Erinnerungskulturen sowie zur Migrations-, Religions- und Bildungsgeschichte.

Projekt

Am Georg-Eckert-Institut bearbeitet Stephanie Zloch das von der DFG und dem polnischen Wissenschaftsministerium geförderte Projekt „Das ‚Pruzzenland’ als gebrochene Erinnerungsregion. Konstruktion und Repräsentation eines europäischen Geschichtsraums in Deutschland, Polen, Litauen und Russland seit 1900“. Projektpartner in Polen ist das Institut für Geschichte und Internationale Beziehungen an der Ermländisch-Masurischen Universität in Olsztyn.

Veröffentlichungen

Monographie:

  • Polnischer Nationalismus. Politik und Gesellschaft zwischen den beiden Weltkriegen (Industrielle Welt. Schriftenreihe des Arbeitskreises für moderne Sozialgeschichte, Bd. 78), Köln – Weimar – Wien 2010.


Aufsätze (Auswahl):

  • Vergessen und neu entdeckt: Das ehemalige Ostpreußen als imaginierter Raum im Geschichtsunterricht. Eine vergleichende Analyse historischer Narrative und didaktischer Konzepte am Beispiel Deutschlands, Polens und Russlands, in: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik, 10, 2011, S. 22 - 42.
  • Polnische Europa-Ideen  und Europa-Pläne  zwischen den beiden Weltkriegen. Europa-Debatten im Zeitalter des Nationalismus, in: Claudia Kraft und Katrin Steffen (Hrsg.): Europas Platz in Polen. Polnische Europa-Konzeptionen vom Mittelalter bis zum EU-Beitritt (Einzelveröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts Warschau, Bd. 11), Osnabrück 2007, S. 157 - 180.
  • Nationsbildung und Feinderklärung – „Jüdischer Bolschewismus“ und der polnisch-sowjetische Krieg 1919/1920, in: Jahrbuch des Simon-Dubnow-Instituts, 4, 2005, S. 279 – 302.

  • Rezensionen und Tagungsberichte in Archiv für Sozialgeschichte, Eckert. Das Bulletin, H-Soz-u-Kult, Historische Zeitschrift, Das Historisch-Politische Buch, Osteuropa, Sehepunkte und Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung.

Kontakt:

Stephanie Zloch
Aussenstelle #2 Raum 1.02
Tel.: +49 (0)531 123103-284

[Wissenschaft]
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Letzte Änderung: 10.04.2012