Marcus Otto
M.A., Magisterstudium Geschichtswissenschaft, Soziologie und Moderne Geschichte. Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilprojekt »Krisen politischer Inklusion. Zur Form des modernen Staates in Deutschland, Großbritannien und Frankreich« des Sonderforschungsbereichs »Das Politische als Kommunikationsraum in der Geschichte« der Fakultät für Geschichtswissenschaft und Philosophie der Universität Bielefeld. Seit 2001: Lehrtätigkeit an der Universität Bielefeld, insbesondere eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel »Body Politics«, in der es um neue diskurstheoretische und körpergeschichtliche Perspektiven in der Geschichtswissenschaft geht. Von 2003-2005: Mitglied einer internationalen Forschungsgruppe zum Thema »Islamische Kultur und moderne Gesellschaft« am Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) des Landes Nordrhein-Westfalen in Essen. 2005-2006: wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt »Macht und kulturelle Selbstbehauptung in der interreligiösen Kommunikation. Konflikt im Dialog? Eine empirische Analyse christlich-islamischen Dialogs in Deutschland« am IKG der Universität Bielefeld.
Seit Juli 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Georg-Eckert-Institut im Arbeitsbereich „Schulbuch und Konflikt“, arbeitet er seit August 2010 am Projekt "Dekolonisierung und Erinnerungspolitik. Schulbücher im Kontext gesellschaftlicher Konflikte in Frankreich (1962-2009)".
Publikationen (Auswahl)
Monographien
- Der Wille zum Subjekt. Zur Genealogie politischer Inklusion in Frankreich (in Vorbereitung)
- Méditerranée. Skizzen zu Mittelmeer, Islam und Theorie der Moderne (zusammen mit Georg Stauth), Berlin: Kulturverlag Kadmos 2008
- Die Selbsternennung des Drittes Standes zur Assemblée Nationale – Performativer Akt der Neuschöpfung des Politischen. Stuttgart: Ibidem 2003
Sammelband
- Das schöne Selbst. Zur Genealogie des modernen Subjekts zwischen Ethik und Ästhetik (herausgegeben mit Jens Elberfeld), Bielefeld (transcript-Verlag) 2009
Aufsätze
- "Das Subjekt der Nation in der condition postcoloniale. Krisen der Repräsentation und der Widerstreit postkolonialer Erinnerungspolitik in Frankreich", in: Lendemains. Etudes comparées sur la France, 39, N° 144, 2011
- "Theorie und Einleitung" (zusammen mit Jens Elberfeld), in: Das schöne Selbst (siehe oben)
- "Der Wille zum Stil. Die ästhetische 'Umwertung der Werte' im Fin de Siècle, in: Das schöne Selbst (siehe oben)
- „Zur Aktualität historischen Sinns - Diskursgeschichte als Genealogie immanenter Ereignisse“, in: Franz X. Eder (Hrsg.): Historische Diskursanalysen. Genealogie, Theorie, Anwendungen, Wiesbaden: VS-Verlag 2006
- „Staat und Stasis in Frankreich. Strukturelle Probleme und semantische Paradoxien politischer Inklusion“, in: Gusy, Christoph/Haupt, Heinz-Gerhard (Hrsg.): Inklusion und Partizipation. Politische Kommunikation im historischen Wandel. Frankfurt am Main: Campus 2005
- Anzeichen eines Fundamentalismus der Funktion in Luhmanns systemtheoretischer Gesellschaftstheorie, in: Merz-Benz, Peter-Ulrich/Wagner, Gerhard (Hrsg.): Die Logik der Systeme. Zur Kritik der systemtheoretischen Soziologie Niklas Luhmanns. Konstanz: UVK 2000
Kontakt:
Marcus Otto
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