Steffen Hennicke, M.A.

Steffen Hennicke ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Digitale Informations- und Forschungsinfrastrukturen (DIFI) am Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung. Im BMBF-Projekt WorldViews arbeitet er an der semantischen Auszeichnung historischer Schulbücher mit TEI sowie der Integration und Konversion verschiedener Daten aus dem Bereich der historischen Bildungsmedienforschung.

Er studierte Geschichts-, Politik- und Medienwissenschaften an der Universität Potsdam, University of Sussex in Brighton (UK) und der Freien Universität Berlin.

Nach Abschluss seines Studiums mit dem Magister Artium arbeitete er in einem Softwareunternehmen im Bereich der Datenkonversionen für Archive und Museen. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter war er anschließend am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (IBI) der Humboldt-Universität Berlin in den EU-geförderten Projekten „EuropeanaConnect“ (eConnect) und „Digitised Manuscripts to Europeana“ (DM2E) beschäftigt. Zu seinen Aufgaben zählten unter anderem die Evaluation des „Europeana Data Model“ (EDM) sowie die Arbeit an verschiedenen Themen aus dem Bereich der Digital Humanities.

Im Weiterbildenden Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft im Fernstudium des IBI lehrt er weiterhin die Veranstaltung „Semantic Web und Ontologien“.

Seine informationswissenschaftliche Dissertation untersucht natürlichsprachliche Anfragen an Archive und entwirft eine ontologische Repräsentation des Gegenstandsbereichs auf den sich historische Fragen beziehen. Die Ontologie dient der Analyse und Aufwertung von archivischen Findmitteln mit Blick auf das Informationsinteresse von Archivnutzern.

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