Dr. Heike Christina Mätzing

Dr. Heike Christina Mätzing ist Historikerin an der TU Braunschweig. Sie studierte dort die Fächer Deutsch, Geschichte und Geographie. 1985 und 1987 erfolgten das erste und das zweite Staatsexamen. Seit 1992 Mitarbeiterin am vormaligen Seminar für Geographie und Geschichte u. d. Didaktik der TU Braunschweig, promovierte sie dort 1996 über Geschichtswissenschaft und Geschichtsunterricht in der DDR.

Schwerpunkte in der Lehre sind Theorie und Praxis der Geschichtsvermittlung, insbesondere im Geschichtsunterricht, die deutsch-deutsche Geschichte resp. Geschichte der DDR, Geschichtsbilder im internationalen Vergleich und Neue Medien.

Ihre Schwerpunkte in der Forschung sind die Geschichte und Geschichtsschreibung in und über die DDR und die Geschichtsdidaktik im internationalen Vergleich, insb. Schulbuchforschung. Derzeit arbeitet sie an einer Biographie über Georg Eckert.

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Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Geschichte im Zeichen des historischen Materialismus. Untersuchungen zu Geschichtswissenschaft und Geschichtsunterricht in der DDR. Hannover 1999. (Schriftenreihe des Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung, Bd. 96)
  • Die sozialistische Vergangenheit in deutschen Schulbüchern - zum Umgang mit einem schwierigen Thema, in: I. de Keghel u. R. Maier (Hrsg.): Auf den Kehrichthaufen der Geschichte? Der Umgang mit der sozialistischen Vergangenheit. Hannover 1999, S. 35-49. (ebenfalls veröffentlicht in ukrainischer Sprache, Braunschweig/Kiew 2000)
  • Geschichtsbewußtsein und politischer Umbruch. Beispiele nationaler Selbstvergewisserung im 20. Jahrhundert, in: Schönemann, Bernd u. Hartmut Voit (Hrsg.): Von der Einschulung bis zum Abitur. Prinzipien und Praxis historischen Lernens in den Schulstufen (Schriften zur Geschichtsdidaktik, Bd. 14) Idstein/Ts. 2002, S. 304-313.
  • Laube, Liebe, Hoffnung oder Was die deutsche Kleingartengeschichte zur inneren Einheit beitragen kann, in: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik, Jahresband 2005, S. 176-195.
  • Zum Verhältnis von Kirche und faschistischem Staat am Beispiel der Schulpolitik – ein vergleichender Versuch, in: Gisela Teistler (Hrsg.): Lesen lernen in Diktaturen der 1930er und 1940er Jahre. Fibeln in Deutschland, Italien und Spanien. Hannover 2006, S. 227-252.
  • Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) in aktuellen Geschichts- und Politikschulbüchern. Expertise für das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg im Auftrag des Georg-Eckert-Instituts. Braunschweig 2006, 57 S. Erschienen unter: www.gei.de/publikationen/expertisen-und-gutachten.html
  • Gem. mit Zsolt Vitári: Das Bild Ungarns in den Geschichts- und Geographiebüchern der Bundesrepublik Deutschland und der DDR, in: Limes, 2008, H. 3, S. 167-192 [in ungarischer Sprache]
  • Fehlanzeige? Das Ministerium für Staatssicherheit in aktuellen Geschichtsbüchern, in: GWU, 60, 2009, H. 1, S. 4-17.
  • Georg Eckert und die Anfänge des Archivs für Sozialgeschichte, in: 50 Jahre Archiv für Sozialgeschichte. Bedeutung, Wirkung, Zukunft, hrsg. von Meik Woyke. (Gesprächskreis Geschichte, Heft 92, hrsg. von Anja Kruke und Meik Woyke), Archiv der sozialen Demokratie. Bonn 2012, S. 23-44.
  • Held oder Antiheld? Karl Marx im Schulbuch - ein internationaler Vergleich, in: Prüfstein Marx. Zu Edition und Rezeption eines Klassikers, von Matthias Steinbach und Michael Ploenus, unter Mitarbeit von Benedikt Einert. Berlin 2013, S. 316-327.
  • Friedhöfe als historische Lernorte, in: GWU,  64(2013)7/8, S. 455-469.
  • mit Michael Ploenus u.a.: Geschichte und Geschehen - Themenhefte für die Oberstufe: Geschichte und Geschehen, Themenheft/Sek. II: Zusammenbruch der DDR und deutsche Einheit. Klett Verlag Leipzig 2010.
  • Die versunkene Welt der Ottilie P., in: Sinngeschichten. Kulturgeschichtliche Beiträge für Ute Daniel, hrsg. v.  Christian Frey u.a. Köln u.a. 2013, S. 261-268.
  • Wissenschaftler und Botschafter der Völkerverständigung. Georg Eckert zum 100. Geburtstag. Archiv der sozialen Demokratie, Bonn 2013.

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