Cornelia Hagemann, M.A.

Seit August 2015 ist Cornelia Hagemann in der Abteilung Europa des Georg Eckert Instituts für Schulbuchforschung angestellt. Im Rahmen des Projekts „Migration und Bildung in Deutschland seit 1945“ arbeitet sie zur „Netzwerkbildung und Selbstorganisation iranischer MigrantInnen in Deutschland“. Darüber hinaus betreute sie von 2015 bis Anfang 2017 das StipendiatInnenprogramm des Instituts und ist seit April 2017 Sprecherin der NachwuchswissenschaftlerInnen des GEI

Sie studierte Orientalistik und evangelische Theologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Nach einem Sprachaufenthalt in Teheran schloss sie 2012 mit einer Arbeit über „Die Teheraner Metro als Gegenstand politischer Interessen“ ihr Bachelorstudium ab. Im anschließenden Masterstudium im Fach Iranistik, ebenfalls in Bamberg, absolvierte sie ein Auslandssemester an der Shahid Beheshti Universität in Teheran und besuchte dort vornehmlich Kurse zur neueren iranischen Geschichte. Ihre Masterarbeit nimmt das Tagebuch Šaraf ad-Daulas, eines Abgeordneten aus dem Ersten Iranischen Parlament, das von 1906 bis 1908 tagte, in den Blick. 
Von 2012 bis 2015 übernahm sie verschiedene Hilfskrafttätigkeiten am Lehrstuhl für Iranistik in Bamberg. Darüber hinaus war sie als Dolmetscherin für iranische und afghanische Geflüchtete tätig.

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