Dr. des. Anette Blaschke

Seit September 2015 ist Anette Blaschke Wissenschaftliche Referentin der Direktion am Georg-Eckert-Institut.

Sie studierte von 2002 bis 2008 Angewandte Kulturwissenschaften mit den Schwerpunkten Sozial- und Kulturgeschichte, Betriebswirtschaftslehre, Medienwissenschaften und Öffentlichkeitsarbeit an der Universität Lüneburg. Anschließend betreute sie im Auftrag des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern ein Projekt zur historisch-politischen Bildung und Beratung von Opfern der SED-Diktatur. Seit 2009 war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover tätig. Im Rahmen des niedersächsischen Verbundprojektes „Nationalsozialistische ‚Volksgemeinschaft‘? Konstruktion, gesellschaftliche Wirkungsmacht und Erinnerung vor Ort“ hat sie im Jahr 2016 ihre Promotion zum Thema „Landbevölkerung und ländliche Lebenswelten im Nationalsozialismus“ abgeschlossen. Daneben arbeitete sie in der „Forschungsgruppe Innerdeutsche Grenze“ in Hannover unter anderem im Bereich der Visual History zu fotografischen Aufnahmen des Grenzraumes. Von 2013 bis 2015 koordinierte sie außerdem eine interdisziplinäre Forschungsinitiative an der Philosophischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover.