Dr. Eleni Christodoulou

Dr. Eleni Christodoulou ist seit April 2016 am Georg Eckert Institut als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsfeld Frieden und Konflikt in der Abteilung Schulbuch und Gesellschaft tätig. Seit August 2016 koordiniert sie kommissarisch das Arbeitsfeld Frieden und Konflikt. Ihre Forschung fokussiert sich auf den Widerstand gegen Friedenserziehung und insbesondere gegen eine inklusivere Gestaltung von Geschichtsschulbüchern. Ihr Forschungsprojekt am GEI untersucht, ob die orthodoxe Kirche in Zypern ein versicherheitlichender oder entsicherheitlichender Akteur hinsichtlich einer solchen Anpassung der Geschichtsschulbücher ist. Sie arbeitet außerdem zu kollektiven Erinnerung, zu pädagogischem Peacebuilding, zu Gramsci und Peacebuilding, zu Gender und Peacebuilding und zum Einfluss von Religion auf Frieden und Konflikt.

Eleni Christodoulou besitzt einen Bachelorabschluss in moderner Geschichte sowie Masterabschlüsse in Politikwissenschaft und Diplomatie. 2014 promovierte sie an der University of Birmingham im Fachbereich Politikwissenschaft. Ihre Bachelorarbeit wurde mit dem WHB Court Memorial Prize und Baxter Prize in Local History ausgezeichnet. Ihre Dissertation mit dem Titel „The Politics of Peace Education in Cyprus“ untersucht diskursive Machtkämpfe über Bildung im Kontext des Zypern-Konflikts und wurde vom Economic and Social Reasearch Council (UK) gefördert. Während ihrer Promotion war sie Universitas 21 PhD Fellow an der University of New South Wales, Gastwissenschaftlerin an der Universität Tübingen und konnte durch eine ESRC-Förderung an einer Untersuchungskommission des britischen Parlaments teilnehmen. Von 2014 bis 2016 war sie als Lehrerin an einer privaten Schule auf Zypern tätig und unterrichtete Geschichte und Politik.

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