Dr. Katherine Ebisch-Burton

studierte Anglistik und Germanistik an der Universität Oxford, wo sie 2003 über die Interaktion zwischen Katastrophe und Geschlecht im Werk Heinrich von Kleists promovierte. Ihre Lehrerfahrung in englischer Sprachpraxis und Cultural Studies umfasst eine Tätigkeit als Lektorin für Englisch an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd sowie Lehraufträge an bayerischen und Thüringer Hochschulen. Dazu besitzt sie langjährige Übersetzungserfahrung in verschiedenen Kontexten. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit führt sie ein unabhängiges Forschungsprojekt zur Beobachtung und Deutung von Diskursen um das Stillen in Großbritannien und Deutschland durch, bei dem sie mit britischen Wissenschaftlerinnen kooperiert; mehrere Veröffentlichungen hierzu befinden sich derzeit in Vorbereitung. Katherine Ebisch-Burton ist verheiratet und hat zwei Söhne (geboren 2005 und 2007).

Veröffentlichungen

  • "Discretion, availability, and the breastfeeding mother’s responsibility: infant feeding discourse in action in online discussion and imagery", in Victoria Hall Moran (Hg.), Maternal & Child Nutrition and Nurture: Controversies and Challenges, 2. Ausgabe, London: Quay Books, 2013
  • Rezension, Erika Berroth, Heinrich von Kleist: Geschlecht – Erkenntnis – Wirklichkeit, MLR 101.3 (2006)
  • "'Über alles Gedachte und zu Erdenkende lieb ich Dich': Kleist’s and Henriette Vogel’s Todeslitanei as poetic figuration of the beloved - a reassessment of Kleist’s feminine credentials", German Life and Letters 55/3 (2002)