Jakob Kirchheimer, M.A.

studierte Geographie, Neuere Geschichte und Politikwissenschaft an der Humboldt Universität zu Berlin und der Leibniz Universität Hannover. 2009 hat er sein Studium als M.A. mit einer Arbeit zu Prozessen der politischen Strukturbildung unter guatemaltekischen Flüchtlingen abgeschlossen. Nach seinem Studium war er für die niederländische Menschenrechtsorganisation Impunity Watch in Utrecht, Belgrad und Guatemala City tätig und hat in den Bereichen Forschung und Capacity Building Projekte zu Themen der Vergangenheitsbewältigung und sozialen Konflikten betreut.

In seinem Dissertationsprojekt Bildungspolitik und Massenverbrechen untersucht er den Einfluss von Wahrheitskommissionen auf Bildungspolitik Curricula und Schulmedien in Guatemala und Peru. Außerdem bearbeitet Jakob Kirchheimer das vom Auswärtigem Amt geförderte Projekt „Friedensbildung und Transitional Justice“. Hier erforscht er wie Lehrerinnen und Lehrer in Guatemala, Peru und Kolumbien, der Vermittlung konfliktbezogener Inhalte gegenüber eingestellt sind und welche Medien sie dafür nutzen.