Jannik Sachweh

Jannik Sachweh arbeitet seit Februar 2016 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im MWK Pro Niedersachsen geförderten Projekt „Neues Wissen in neuen Medien? Gesellschaftswissenschaftlicher Unterricht in Zeiten medialen Wandels und sozialer Öffnung im 20. Jahrhundert“. Er untersucht, wie im Freistaat Braunschweig in der Weimarer Republik neue Wissensinhalte durch Bildungspolitik, Wissenschaft, Lehrerschaft und Redaktionen von Schulbuchverlagen erarbeitet wurden und in welchen neuen Medienformaten sie vermittelt werden sollten.

An der Universität Bremen studierte Jannik Sachweh von 2010 bis 2016 Geschichte. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Vorgeschichtsforschung in Bremen unterm Hakenkreuz“ untersuchte er die Verknüpfungen von Schule, Archäologie und Politik anhand der Schulbuchreihe „Geschichtsunterricht im neuen Geiste“. Er arbeitete im Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“ zum Konkurs des Nordwolle-Konzerns im Jahr 1931. In seiner Masterarbeit untersuchte er den Werdegang der jüdischen Kunsthistorikerin und Archäologin Helen Rosenau. Als studentischer Mitarbeiter war er in der Landesarchäologie Bremen, an der Universität Bremen im Forschungsprojekt „Vorgeschichte und Auftakt der lutherischen Reformation in Bremen (1490-1525)” sowie für das Bismarck Museum in Bad Kissingen tätig. Die Ergebnisse seiner Arbeiten stellte er in mehreren öffentlichen Vorträgen vor.

Projekte

Publikationen

  • Rez.: Theune, Claudia: Archäologie an Tatorten des 20. Jahrhunderts (Archäologie in Deutschland, Sonderheft 6), Darmstadt 2014, in: Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, Band 29 (2016), S. 298-300 (gemeinsam mit Uta Halle).