Johanna Ahlrichs, M.A.

Johanna Ahlrichs ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Schulbuch als Medium und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Verwendung von Bildungsmedien im Unterricht. Zuletzt führte sie eine zweijährige Feldforschung zum Thema Erinnerungspraktiken im Geschichtsunterricht an einem niedersächsischen Gymnasium durch und hat dabei unter anderem beobachtet, welche Rolle die Materialiät des Schulbuchs für Aneignungsprozesse spielen kann. Aktuell widmet sie sich der Frage, welche Chancen und Herausforderungen in der zunehmenden Digitalisierung von Bildungsmedien liegen. Dabei untersucht sie, wie digitale Medien an Deutschen Auslandschulen eingesetzt und von den Beteiligten bewertet werden.

Johanna Ahlrichs studierte Europastudien und Interkulturelle Kommunikation an der Universität Bremen und der Europa-Universität-Viadrina in Frankfurt (Oder). Seit 2013 promoviert sie am Institut für Soziologie der Universität Mainz über die Bedeutung alltäglicher, sozio-materieller Praktiken im Geschichtsunterricht.

Projekte

Publikationen

Artikel und Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden

  • Ahlrichs, Johanna; Baier, Katharina; Christophe, Barbara; Macgilchrist, Felicitas; Mielke, Patrick; Richtera, Roman (2015): Memory Practices in the Classroom. On Reproducing, Destabilizing and Interrupting Majority Memories. In: Journal of Educational Media, Memory, and Society 7 (2).
  • Ahlrichs, Johanna (2015): Migrationsbedingte Vielfalt in Unterricht: Lehrerhandeln zwischen theoretischen Ansprüchen und praktischen Herausforderungen. Eckert. Working Papers 2015/4. Online verfügbar
  • Ahlrichs, Johanna (2013): Schulbücher in der Einwanderungsgesellschaft. Einsatz, Bewertung und Zukunftswünsche der Lehrenden. In: Eckert. Das Bulletin 13 (1), S. 35–37.
  • Ahlrichs, Johanna (2013): Sind unsere Schulbücher noch zeitgemäß? Ein Gespräch. In: Dorte Huneke (Hg.): Ziemlich deutsch. Betrachtungen aus dem Einwanderungsland Deutschland (Schriftenreihe der Bundeszentrale für Politische Bildung), S. 67–77.

Vorträge und Workshops

  • Memory Practices in the Classroom - doing memory with the textbook. Vortrag im Kolloquium "Memory, Discourse, and Diversity" der HU Berlin. Berlin, 26.05.2016.
  • Schulische Medien und soziales Gedächtnis – Die Rolle der Materialität. Vortrag auf der Jahrestagung des Arbeitskreises "Soziales Gedächtnis – Erinnern – Vergessen" der DGS-Sektion Wissenssoziologie: "(Digitale) Medien und Gedächtnis". Erlangen, 17. und 18. März 2016.
  • Memory Practices. Wie werden kulturelle Erinnerungen im Geschichtsunterricht praktisch hervorgebracht und ausgehandelt? Vortrag im Institutskolloquium zusammen mit Felicitas Macgilchrist, Patrick Mielke und Roman Richtera. Georg-Eckert-Institut. Georg-Eckert-Institut. Braunschweig, 04.11.2015.
  • "Macht" das Schulbuch Geschichte? Beobachtungen aus dem Unterricht. Kolloquium Theoretische Empirie. Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Mainz, 04.12.2014.
  • Stille Post? Die Reise des Schulbuchwissens im Geschichtsunterricht. Kolloquium Theoretische Empirie. Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Mainz, 08.05.2014.
  • Zusammen mit Felicitas Macgilchrist: Migration und Diversity im Schulbuch. Workshop. Internationale Konferenz "Migration und Bildung. Theorie und Praxis interkultureller Lehrer_innenbildung und Schulentwicklung". Stiftung Universität Hildesheim. Hildesheim, 22.02.2014.
  • Wie funktioniert Schulbuchforschung? Schüler-Workshop zur Analyse von Migrationsdarstellungen in Schulbüchern. Georg-Eckert-Institut. Braunschweig, 24.01.2014.
  • Erinnerungspraktiken im Schulalltag. Projektpräsentation. Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Mainz, 19.12.2013.
  • Migrationsbedingte Vielfalt im Unterricht. Lehrerstrategien, Herausforderungen und Chancen. Georg-Eckert-Institut. Braunschweig, 06.06.2013.