Patrick Mielke, M.A.

Von März 2013 bis Juli 2016 war Patrick Mielke wissenschaftlicher Mitarbeiter am Georg-Eckert-Institut im Projekt Memory Practices: Erinnerungspraktiken im Schulalltag. In diesem Rahmen führte er eine zweijährige Feldforschung an einem Gymnasium im ländlichen Raum durch und begleitete den Geschichtsunterricht einer 9./10. Klasse.

Er hat an der Georg-August-Universität Göttingen Ethnologie und Politikwissenschaften studiert und promoviert am Institut für Kulturanthropologie / Europäische Ethnologie der Georg-August-Universität Göttingen bei Prof. Dr. Regina Bendix.

In seiner Doktorarbeit mit dem Arbeitstitel: Angewandte Geschichte(n) – Kulturanthropologische Perspektiven auf Schule, Geschichtslernen und Erinnerung beschäftigt er sich unter anderem mit der Frage, auf welche Arten und Weisen im Geschichtsunterricht Wissen über die Vergangenheit hervorgebracht, inszeniert und ausgehandelt wird und welche Differenz- und Grenzziehungen damit einhergehen. Dabei geht er davon aus, dass Schule ein politisches Feld darstellt, innerhalb dessen der Geschichtsunterricht, seinem im Kerncurriculum formuliertem Auftrag folgend, weiterhin einen spezifischen Beitrag bei der Hervorbringung und Aushandlung nationaler und eurozentrischer Identifizierungen leistet.

Projekte