Neuerscheinungen

Maret Nieländer, Ernesto William De Luca (Hg.): Digital Humanities in der internationalen Schulbuchforschung

Der Einzug digitaler Techniken in die geisteswissenschaftliche Forschung bringt neue Chancen, aber auch Herausforderungen mit sich. Dieser Band beleuchtet, welche Projekte das Georg-Eckert-Institut entwickelt, um die Potentiale der Digital Humanities für die Schulbuchforschung zu erkunden und nutzbar zu machen. Wie werden Daten akquiriert und aufbereitet? Wie Informationen daraus gewonnen? Wie... Weiterlesen

Fuchs, Eckhardt. Sammler, Steffen. Henne, Kathrin: Schulbuch als Mission- Die Geschichte des Georg Eckert-Instituts

Schulbuchforschung und Schulbuchrevision bilden bis heute zwei zentrale Pfeiler der Arbeit des Georg-Eckert-Instituts. Die Geschichte des Instituts zeigt, dass beide nicht unabhängig voneinander denkbar sind. Vor diesem Hintergrund wird die Entwicklung des Instituts auf einer breiten Quellengrundlage aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt und kritisch hinterfragt. Weiterlesen

Zrinka Štimac. Riem Spielhaus (Hg.): Schulbuch und religiöse Vielfalt - Interdisziplinäre Perspektiven

In diesem Band werden vielfältige Repräsentationen und Konstruktionen von Religion in der Bildung und in Schulbüchern diskutiert. Religionsbezogene Analysen in Geschichts-, Ethik und Religionsschulbüchern wie auch sprachlichen Lehrwerken aus Europa, Nordamerika und dem Nahen Osten ergeben hinsichtlich der Konstruktion religiöser Vielfalt ein disparates Bild. Sie machen jedoch deutlich, dass alle... Weiterlesen

Clara Ramírez-Barat, Martina Schulze (Hg.): Transitional Justice and Education – Engaging Young People in Peacebuilding and Reconciliation

Dieser Band befasst sich mit der Rolle und der Bedeutung von Bildung für Transitional Justice. Nach Konflikten und Massengewalt ist Bildung eines der Instrumente, mithilfe derer Gesellschaften versuchen, positive Veränderungen herbeizuführen. Bildung hat nicht nur das Potential, Konflikte auszulösen, aufrechtzuerhalten und zu befeuern, sie kann gleichfalls zu einem vertieften, differenzierten... Weiterlesen

Eckhardt Fuchs, Tokushi Kasahara, Sven Saaler (Hg.): A New Modern History of East Asia

Seit Jahrzehnten haben Historiker und gesellschaftliche Kräfte für eine Annäherung, Versöhnung und Dialog zwischen südostasiatischen Staaten geworben. Dieses Schulbuch zur ostasiatischen Geschichte, in dem erstmals Autoren aus China, Japan und Südkorea zusammengearbeitet haben, ist ein Ergebnis dieser Bestrebungen. Diskussionen über die Darstellung der Neuzeit in Ostasien haben bis heute... Weiterlesen

Claudia Lichnofsky, Enriketa Pandelejmoni, Darko Stojanov (Hg.): Myths and Mythical Spaces. Conditions and Challenges for History Textbooks in Albania and South-Eastern Europe

Dieser Band befasst sich mit Schulbüchern in albanischer Sprache, die in Albanien, dem Kosovo, Mazedonien und Serbien eingesetzt werden. Politische Mythen und mythische Räume spielen eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung von Prozessen der Identitätsstiftung, Konzepten von „Selbst“ und dem „Anderen“ und der Verortung des „Selbst“ und der Nation in einem Post-Konflikt-Kontext. Der albanische Fall... Weiterlesen

Roland Bernhard, Felix Hinz, Robert Maier (Hg.): Luther und die Reformation in internationalen Geschichtskulturen. Perspektiven für den Geschichtsunterricht

Was schreiben Schulbücher zum Thema Reformation? Wie deuten sie das Wirken Martin Luthers? Wie stellen sie die Rolle der katholischen Kirche dar und wie nehmen sich Museen, Romane und andere Manifestationen der Geschichtskultur des Themas an? Das Buch reflektiert die Antworten auf diese Fragen im Licht geschichtsdidaktischer Diskurse. Es zeigt zudem, wie ehemals sozialistische Länder nach... Weiterlesen

Denise Bentrovato: Learning to Live Together in Africa through History Education. An Analysis of School Curricula and Stakeholders’ Perspectives

Die Studie befasst sich anhand von Lehrplänen und Erfahrungen von Bildungspraktikern mit dem Stellenwert und der Gestaltung aktuellen Geschichtsunterrichts in Afrika. Zentral ist die Frage, inwiefern die gelungene Behandlung von oftmals brisanten Themen ein friedliches Zusammenleben fördern kann. Weiterlesen

Dieter Dowe, Eckhardt Fuchs, Heike Christina Mätzing, Steffen Sammler (Hg.): Georg Eckert. Grenzgänger zwischen Wissenschaft und Politik

Georg Eckert gehört zu den Persönlichkeiten, die nach dem Zweiten Weltkrieg einen wesentlichen Beitrag zum demokratischen Neuanfang in der Lehrerbildung und der völkerverbindenden Kulturpolitik der Bundesrepublik Deutschland geleistet haben. In der neuen Publikation beleuchten die Autoren wichtige Stationen seines Lebens und sein international einflussreiches Werk. Weiterlesen

Roland Bernhard, Susanne Grindel, Felix Hinz, Christoph Kühberger (Hg.): Mythen in deutschsprachigen Geschichtsschulbüchern. Von Marathon bis zum Élysée-Vertrag

Dieser Band befasst sich mit Formen und Funktionen von europäischen wie nationalen Mythen in den deutschsprachigen Schulbüchern Deutschlands, Österreichs und der Schweiz von der Schlacht bei Salamis über den Behaim-Globus bis zum Elysée-Vertrag. Dabei wird auch nach unterschiedlichen Zugängen zum Mythos-Begriff in den Kulturwissenschaften und in der Geschichtsdidaktik sowie den sich hieraus... Weiterlesen