Newsletter April 2011

Ist Bildung messbar? Kanadische Erfahrungen

Zu dieser in der aktuellen deutschen Bildungsdebatte höchst umstrittenen Frage hielt der  Präsident des Canadian Council of Learning, Paul Cappon, am 31. März im Georg-Eckert-Institut einen Vortrag. Er berichtete über Integration, Standards und Qualitätssicherung im Zusammenhang mit Lernprozessen und Wissenserwerb. Cappon ist Mediziner und Soziologe, vor allem aber leidenschaftlicher Verfechter von über eine rein technische Ebene hinausgehenden, qualitativen Bildungsreformen, die lebenslanges Lernen und die Teilhabe aller an Bildung gewährleisten. Kanada nimmt als multikulturelle Gesellschaft eine Vorreiterrolle ein und gilt international als Modell für eine gelingende Integration von Einwanderern. Die Voraussetzungen für diese Prozesse zu schaffen und wirksame Methoden zur Beurteilung erfolgreicher Modelle zu entwickeln gehört zu den Aufgaben des Canadian Council on Learning (CCL). Die von Cappon geschilderten kanadischen Erfahrungen im Bildungsbereich sind zudem aus einem anderen Grund für Deutschland besonders interessant. Sie können Aufschluss darüber geben, wie das Zusammenwirken staatlicher und zivilgesellschaftlicher, zentraler und lokaler Akteure funktioniert und zu den genannten Zielen beitragen kann.


Prominente Gäste würdigten exzellente Wissenschaft in Braunschweig

Am 24. März 2011 fand am Georg-Eckert-Institut in Braunschweig der offizielle Festakt zur Aufnahme des GEI in die renommierte Leibniz-Gemeinschaft (WGL) statt. Dazu hatten sich prominente Gäste aus Politik und Wissenschaft angesagt: unter ihnen die Nds. Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka, die Staatsekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Cornelia Quennet-Thielen, und der Präsident der Leibnizgemeinschaft, Prof. Dr. Karl Ulrich Mayer, der die Rolle des Instituts im Rahmen der Leibniz-Gemeinschaft besonders würdigte.
Den Festvortrag „Zum Standort und Potenzial der internationalen Schulbuchforschung“ hielt der angesehene Berliner Erziehungswissenschaftler und Senator der Leibniz-Gemeinschaft, Prof. Dr. Heinz-Elmar Tenorth.


Multilateral Dialogue on History Education and Textbooks - Konferenz in Tokio abgesagt

Angesichts der Katastrophe in Japan wurde die in Zusammenarbeit mit der Northeast Asian History Foundation Seoul und der Friedrich-Ebert-Stiftung Tokyo vom 19.-21. März geplante internationale Konferenz in der japanischen Hauptstadt abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Wir möchten an dieser Stelle unseren japanischen KollegInnen und deren Familien unser tief empfundenes Mitgefühl ausdrücken und sind mit unseren Gedanken bei ihnen.


Was bedeuten Bildungsstandards für Schulbücher? Podiumsdiskussion auf der Leipziger Buchmesse

Unter dem Titel „Vom Input zum Output – von Inhalten zu Kompetenzen“ hatte das Georg-Eckert-Institut am 17. März 2011 zu einer Podiumsdiskussion auf der Leipziger Buchmesse geladen. Moderiert von Simone Lässig diskutierte eine Expertenrunde um Frank Biewendt (Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien), Wassilios Fthenakis (Didacta Verband der Bildungswirtschaft), Andreas Gruschka (Goethe-Universität Frankfurt), Ralph Hartung (Hessisches Kultusministerium) und Preben Späth (European Educational Publishers Group, EEPG) die Einführung von Bildungsstandards und deren Auswirkungen auf Schulbücher.


Jeux de miroir. Europa im Spiegel von Bildungsmedien

Die Frage nach der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der historischen und politischen Europabildung und den Medien ihrer Vermittlung stand im Mittelpunkt der Abschlusskonferenz des von der ANR und der DFG finanzierten Forschungsprojektes  „Europabilder“, die am 2. März 2011 in der  niedersächsischen Landesvertretung in Brüssel stattfand.
Die Forscherinnen und Forscher des Georg-Eckert-Instituts Braunschweig und der Université Paul Valéry in Montpellier, die das Projekt „Europabilder“ in den vergangenen drei Jahren gemeinsam durchgeführt haben, stellten auf der Tagung den wissenschaftlichen Ertrag ihrer Untersuchungen vor. Außerdem präsentierten sie die elektronische Quellenedition, die Wissenschaftlern wie Bildungspraktikern die in den deutschen und französischen Schulbüchern seit 1900 präsentierten Europadarstellungen wissenschaftlich kommentiert und kontextualisiert zur Verfügung stellen wird.
Die Konferenz bot Gelegenheit, Erfahrungen in der interkulturellen Kommunikation und die Forschungsergebnisse und Medienkonzeptionen, die von der deutsch-französischen Projektgruppe erarbeitet wurden, mit Spezialisten aus den Geschichts-, Politik-, Medien- und Erziehungswissenschaften, Lehrerinnen und Lehrern sowie Bildungspolitikerinnen des europäischen Parlaments zu diskutieren. Diese begrüßten die Zielstellung des Georg-Eckert-Instituts, Schulbuchforschung künftig noch enger mit der Curriculum- und zivilgesellschaftlichen Bildungsforschung zu verzahnen. Dementsprechend wurden die Ergebnisse des auf Schulbücher ausgerichteten Projektes in Brüssel reflektiert und diskutiert auch in Relation zu anderen Bildungsmedien wie Museen, populäre Literatur, Comics, Film- und  Internet.


Workshop „European Receptions of the Crusades in the 19th Century – Franco-German Perspectives“

Am 16. und 17. Februar 2011 fand am Georg-Eckert-Institut ein Workshop des Projekts „Mythos Kreuzzüge. Die Konstruktion der Nation und Europas im Geschichtsdiskurs zwischen 1780 und 1918“ statt.

Jonathan Phillips, Professor of History of the Crusades an der Royal Holloway, University of London, und Stefan Berger, Professor of Modern German and Comparative European History, waren als Experten und Kommentatoren eingeladen. Die Vorträge der Projektmitarbeiter Matthias Schwerendt und Ines Guhe sowie der geladenen Kirchenhistorikerin Kristin Skottki von der Universität Rostock widmeten sich der europäischen und deutsch-französischen Rezeption der Kreuzzüge in Schulbüchern und in wissenschaftlicher Literatur des 19. Jahrhunderts sowie der Repräsentation des „Anderen“ in jenen Kreuzzugsdiskursen. Auch der öffentliche Abendvortrag von Jonathan Phillips, der die Reputation  Saladins vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert erörterte,  thematisierte die Wahrnehmung des „Eigenen“ und des „Anderen“.


Prof. Daqing Yang zu Gast im Georg-Eckert-Institut

Am 15. Februar 2011 war der aus Nanjing (China) stammende Prof. Daqing Yang  zu Gast im Georg-Eckert-Institut. Er hielt einen Vortrag zum Thema "The Chinese-Japanese Dialogues over History (2006-2010): Diplomatic Tool or Transnational Regime of Truth?"
Prof. Daqing Yang ist assoziierter Professor für Geschichte und Internationale Beziehungen an der Georg Washington Universität, wo er moderne japanische und ostasiatische Geschichte lehrt. Er ist derzeit Gastdozent an der Universität Tokyo in Japan und erhält aktuell eine Forschungsförderung der Northeast Asian History Foundation in Korea. Seine Forschungsgebiete umfassen die Kolonial- und Diplomatiegeschichte Japans, historische Versöhnung und Dialog über History sowie Technikgeschichte.


Winter School der GEI-NachwuchswissenschaftlerInnen

Vom 9. - 11.2.2011 zog sich der wissenschaftliche Nachwuchs des GEI in das Tagungshaus Alterode im Harz in die Klausur zurück. In idealer Arbeitsatmosphäre diskutierten die NachwuchswissenschaftlerInnen intensiv über Stand und Konzepte der eigenen Qualifikationsarbeiten und tauschten sich nachhaltig über theoretische, systematische und methodische Schnittmengen der einzelnen Projekte aus. Dabei traten die vielen Synergieeffekte und möglichen interdisziplinären Inputs, die der Rahmen der internationalen Bildungsmedienforschung bietet, deutlich zutage. Auch der soziale Aspekt kam im Anschluss an die evening sessions nicht zu kurz und die „NaWis“ freuen sich schon jetzt auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.       


Virtuelle Arbeits- und Forschungsumgebung für die Bildungsmedienforschung

Das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung präsentierte in einer feierlichen Abendveranstaltung am 9. Februar 2011 die Virtuelle Arbeits- und Forschungsumgebung (VRE) des Informations- und Kommunikationsportals Edumeres.net

Die Vorstellung des Portals und der offizielle Online-Gang der VRE war in einen 2-tägigen Workshop „Virtuelle Forschungsinfrastrukturen für die Geschichtswissenschaft“ eingebunden, zu dem Kolleginnen und Kollegen verschiedener geisteswissenschaftlicher Fachportale geladen waren. In der öffentlichen Abendveranstaltung verdeutlichte Andreas L. Fuchs (wissenschaftlicher Mitarbeiter) am Beispiel konkreter Projekte, wie weltweit vernetzte Zusammenarbeit durch die Virtuelle Arbeits- und Forschungsumgebung von Edumeres.net erleichtert wird. A. Fuchs betonte, dass „die Entwicklung nur in enger Abstimmung mit den WissenschaftlerInnen erfolgen kann. Die Werkzeuge müssen genau zu den Anforderungen und Arbeitsweisen der Anwender passen, damit sie von Nutzen seien“.


Tagung der AG Geschichte der deutsch-israelischen Schulbuchkommission in Tel Aviv

Mit einem Treffen der Arbeitsgruppe Geschichte am 17. Januar in Tel Aviv hat die deutsch-israelische Schulbuchkommission (DISBK) ihre Arbeit aufgenommen. Bei dem Arbeitsgespräch im „Mofet“-Institut, das gemeinschaftlich mit dem GEI die Tätigkeit der Schulbuchkommission koordiniert, ging es vor allem um methodische Fragen im Zusammenhang mit der geplanten Analyse aktuell zugelassener deutscher und israelischer Geschichtsschulbücher. Die Historiker Dan Diner (Simon-Dubnow-Institut Leipzig/Hebräische Universität Jerusalem), Alfons Kenkmann (Universität Leipzig) und Martin Liepach (Pädagogisches Zentrum Frankfurt am Main) sowie die Direktorin des GEI, Simone Lässig, erörterten mit ihren israelischen Kolleginnen und Kollegen den thematischen und zeitlichen Rahmen der Analyse sowie die Auswahlkriterien für die zu untersuchenden Schulbücher. Zudem informierten Überblickspräsentationen über die Schulbuchsysteme beider Länder. Die Arbeitsgruppe Geographie der DISBK wird am 28. April am Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig tagen; ein Treffen der Arbeitsgruppe Sozialkunde ist für den 6. Juli am GEI vorgesehen.


Ankündigungen und Ausschreibungen


Azubi Fachinformatiker gesucht

  • Wie telefoniert es sich über VoIP?
  • Sind arabische oder kyrillischeTastaturen bedienbar?
  • Wollten Sie schon immer wissen, wie ein SAN funktioniert?
  • Macht das Arbeiten auf der Linux-Konsole des Servers Spaß?

Das und vieles mehr können Sie in einem Braunschweiger Institut mit vielen Nationalitäten und Kulturen kennenlernen – beim Georg-Eckert-Institut steht das international nicht nur im Namen ...

Für den Einstellungstermin am 1. August 2011 sucht das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung, Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, eine/n geeignete/n Bewerber/in für den Ausbildungsberuf - Fachinformatiker/in, Fachrichtung Systemintegration - welche/r

  • Interesse am Umgang mit moderner Technologie hat,
  • kommunikationsfreudig und aufgeschlossen ist sowie
  • Spaß daran hat, im Team zu arbeiten.

Voraussetzungen

Neben der Bereitschaft, sich mit Informationstechnik auseinander zu setzen, wird von den Bewerbern folgendes erwartet:

  • mathematisches Verständnis, logisches Denkvermögen sowie Abstraktionsfähigkeit
  • Teamfähigkeit, Servicedenken und organisatorisches Geschick
  • Lernbereitschaft
  • Englisch

Folgende Unterlagen sollten Sie Ihrer Bewerbung beifügen:

  • Bewerbungsschreiben
  • lückenloser tabellarischer Lebenslauf
  • Kopien der letzten beiden Zeugnisse. Soweit eine Beurteilung des Sozialverhaltens oder vergleichbare Einschätzungen auf einem gesonderten Blatt oder der Rückseite dem Zeugnis zugehören, fügen Sie diese bitte ebenfalls bei.
  • Nachweis über gegebenenfalls nach Ende der schulischen Ausbildung erreichte Qualifikationen
  • Kopien von evtl. vorhandenen Praktikumszeugnissen bzw. -beurteilungen

Das Ausbildungsverhältnis richtet sich nach den Vorschriften des Tarifvertrags für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVA-L BBiG). Das Institut hat sich die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern zum Ziel gesetzt. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz, schwerbehinderte Menschen nach Maßgabe des Sozialgesetzbuchs IX besonders berücksichtigt.

Bewerbungen werden ab sofort entgegen genommen. Bewerbungsschluss ist der 8.April 2011. Ab Mai 2011 werden "Schnuppertage" angeboten und es finden Einstellungstests mit den ausgewählten Bewerbern statt.

Bitte senden Sie die Bewerbungsunterlagen per E-Mail als PDF-Datei an:

Detlef Krummel
Haupthaus E 2.11
Tel.: +49 (0)531 123103-201
E-Mail: krummel@gei.de


Workshop "Translating Europe" (30.06.11–02.07.11 - Justus-Liebig-Universität Gießen)

Weit mehr als eine geographische, politische oder gar kulturelle Wirklichkeit ist „Europa“ ein erst durch Diskurse über den „imaginären Kontinent“ geschaffenes Konstrukt. So entsteht Europa in den Worten des Wiener Historikers Wolfgang Schmale dort, „wo Menschen von Europa reden und schreiben […], wo Menschen Europa imaginieren und visualisieren […].“ Europavorstellungen sind folglich historisch das Ergebnis eines komplexen und fortwährenden Aushandlungs- und Verständigungsprozesses, welcher auf den verschiedensten gesellschaftlichen Ebenen abläuft, sehr oft in alltäglichen Kontexten zum Vorschein kommt und keinesfalls auf Politik oder Höhenkammliteratur beschränkt bleibt. Einen anderen Eindruck vermittelt jedoch die Geschichtsschreibung. Sie ist nach wie vor stark auf eine „top down“-Perspektive der Europäisierung im 20. Jahrhundert fixiert und widmet der Außen- und Integrationspolitik der europäischen Nationen sowie der EG/EU und ihrer Ideengeschichte noch deutlich mehr Aufmerksamkeit als der Frage nach Wegen, Formen und Folgen der Ausprägung eines Europabewusstseins unter „gewöhnlichen“ Europäern.

Im Rahmen dieses Workshops sollen auch und besonders „bottom up“-Untersuchungen vorgestellt und diskutiert werden. Von Interesse sind verschiedene, oftmals miteinander konkurrierende Europawahrnehmungen und Formen der Europäisierung im 20. Jahrhundert. Ein Schwerpunkt wird dabei auf kulturgeschichtlichen Perspektiven jenseits der politischen und wirtschaftlichen Integration Europas liegen. Welche Muster europäischen Denkens lassen sich etwa in den Bereichen Kunst, Literatur, Sport oder Tourismus freilegen und welche Rückwirkungen hatten diese auf das Europabewusstsein der Zeitgenossen? Wie wurden Begriffe, Bilder und Ideen von Europa zeit- und kontextbezogen in und durch verschiedene Medien übersetzt?

Heinz Duchhardt, Hartmut Kaelble, Claudia Kraft, Simone Lässig, Martin Sabrow, Adelheid von Saldern, Wolfgang Schmale und Winfried Speitkamp haben ihre Teilnahme zugesagt.
Organisiert wird der Workshop durch das Gießener Teilprojekt des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Verbundprojektes „Lost in Translation. Europabilder und ihre Übersetzungen“ (http://www.lost-in-translation.org) in Kooperation mit dem International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) der Justus-Liebig-Universität Gießen.


Neuerscheinungen


Eckert. Das Bulletin 08. Winter 2010

Unsere halbjährlich erscheinende Broschüre "Eckert. Das Bulletin" will die Ereignisse in unserem und um unser Institut auf anschauliche Weise der - nicht nur wissenschaftlichen - Öffentlichkeit und vor allem auch den Medien nahe bringen. Wir möchten Sie kontinuierlich über die Forschungsvorhaben in den verschiedenen Arbeitsbereichen und über bereichsübergreifende Projekte informieren. In unregelmäßigen Abständen setzen wir thematische Schwerpunkte. So stellt eine Gruppe von Kolleginnen und Kollegen in der Winterausgabe einen Themenschwerpunkt vor „Wer ist ‚wir’? Überlegungen zu Europa und Muslimen".


Schulbuch Geschichte. Ein deutsch-polnisches Projekt - Empfehlungen / Steuerungsrat und Expertenrat des Projektes "Deutsch-Polnisches Geschichtsbuch". Berlin, Warschau, 1. Dezember 2010

Am 1. Dezember 2010 hat die Projektgruppe „Deutsch-Polnisches Geschichtsbuch“ in Warschau Empfehlungen für die Erarbeitung eines gemeinsamen Geschichtsbuchs der Öffentlichkeit vorgestellt.
Der Expertenrat des Projektes macht darin konzeptionelle Vorschläge für die Gestaltung der Schulbuchbände. Diese Vorschläge umfassen ein didaktisches Rahmenkonzept sowie fünf Epochenteile von der Antike bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts und nähern sich zentralen Fragen der europäischen und der globalen Geschichte aus deutsch-polnischer Perspektive.
Für die nun bevorstehende Arbeit eines deutsch-polnischen Verlagstandems liefern diese Empfehlungen wichtige Grundlagen.


Publish your writing!

The GEI edits its own internationally reputed interdisciplinary Journal of Educational Media, Memory, and Society, and welcomes articles and review essays from the humanities and the social sciences as well as theoretical and methodological studies.

The focus of the journal is on perceptions of society as they are constituted and conveyed in  and around educational media, in particular via texts (such as textbooks, museums, memorials, films) and their institutional, political, social, economic, and cultural contexts. The construction of collective memory and conceptions of space, the production of meaning, image formation, forms of representation, and perceptions of the ‘self’ and the ‘other’, as well as processes of identity construction (ethnic, national, regional, religious, institutional and gender), social cohesion and conflict are of particular interest.

Contributions should be no longer than 7,000 words and prefaced by a 100 word abstract.
For further information write to: journal@gei.de.


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