Newsletter September 2011

Deutsch-russische Schulbuchkonferenz in Saratov

Die bilateralen deutsch-russischen Schulbuchgespräche sind wenig institutionalisiert und finden in unregelmäßigen Abständen mit wechselnden Partnern statt. Vom 26. bis 28. September 2011 fand die 5. deutsch-russische Schulbuchkonferenz in Saratov statt. Das Thema der Konferenz war „Kulturelles Gedächtnis und Erinnerungsdiskurse in Schulbüchern und schulrelevanter Literatur“. Sie wurde von der Saratover Staatlichen Universität und dem GEI ausgerichtet.  Partner sind das Deutsche Historische Institut in Moskau sowie die Russische Akademie der Wissenschaften. Die Mittel wurden bei der DFG und deren russischem Pendant RGNF eingeworben. Die deutsche Delegation umfasste 6 Wissenschaftler.

Georg-Eckert-Institut auf der 35. Jahrestagung der German Studies Association in Louisville, Kentucky, USA vertreten

Vom 22. bis 25. September 2011 fand in Louisville, Kentucky die 35. Jahrestagung der German Studies Association statt.
Das Georg-Eckert-Institut war mit einem eigenen Panel vertreten. Der Titel der Sektion lautete: „German Memory Culture(s) Beyond the Holocaust“.
Angeboten wurde sie als thematische Sektion im Rahmen des Netzwerks Memory Studies. Die Beiträge befassten sich mit der Frage, wie die historischen Brüche des 20. Jahrhunderts die deutsche Erinnerungskultur nach 1945 geprägt haben. Die Erfahrungen von Krieg, Völkermord, Vertreibung, Kolonialismus und Diktatur bildeten den Ausgangspunkt, um zu analysieren, welche Formen und Orte des Erinnerns an die dunklen Kapitel der nationalen wie der europäischen Geschichte entstanden sind und wie Geschichtspolitik mit diesen Erinnerungen umgeht.

Georg-Eckert-Institut präsentiert Studie zu aktuellen Darstellungen von Islam und Muslimen in europäischen Schulbüchern

Am 15. September 2011 präsentierte das Georg-Eckert-Institut im Rahmen einer Pressekonferenz im Auswärtigen Amt in Berlin der Öffentlichkeit die Ergebnisse einer explorativen Studie zu aktuellen Darstellungen von Islam und Muslimen in europäischen Schulbüchern. Auf dem Podium stellten sich Botschafter Heinrich Kreft (Auswärtiges Amt), Simone Lässig (Direktorin des Georg-Eckert-Institutes), sowie Susanne Kröhnert-Othman und Melanie Kamp (Autorinnen der Studie) den Fragen der Medienvertreter.

Kontakt: Verena Radkau (radkau@remove-this.gei.de

Weitere Informationen:
http://www.gei.de/aktuelles/mitteilungen/mitteilung-details/article/modernes-europa-versus-antiquierter-islam-die-darstellung-von-islam-und-muslimen-in-1.html

 

Workshop im Rahmen von „Historiana“

Das Georg-Eckert-Institut  ist Partner im EU-Projekt „Historiana“, das unter Federführung von EUROCLIO seit 2009 realisiert wird. Es zielt auf die Erstellung einer interaktiven und multimedialen Online-Plattform ab, die das Lehren und Lernen übergreifender Themen der europäischen Geschichte ermöglicht. Vom 6. bis 7. September fand ein Arbeitstreffen in Braunschweig statt, auf dem www.historiana.eu einer Zwischenevaluation durch die Wissenschaftler des GEI unterzogen wurde. Zusammen mit dem Projektträger EUROCLIO wurden des weiteren synergetische Potentiale ausgelotet, die aus den GEI-Erfahrungen mit IT-Projekten sowie der Verknüpfung mit elektronischen Produkten des GEI gewonnen werden können.

Kontakt: Robert Maier (maier@remove-this.gei.de)


Georg-Eckert-Institut evaluiert innovative Unterrichtsmaterialien in Georgien

Das Georg-Eckert-Institut hatte vom Europäischen Dachverband der Geschichtslehrerassoziationen EUROCLIO den Auftrag erhalten, unter deren Ägide entstandene georgische Unterrichtsmaterialien kritisch zu begleiten und zu evaluieren. Das Innovative an diesen Materialien war der erstmalige Versuch, die Geschichte der ethnischen und religiösen Minderheiten in das georgische Geschichtsbild zu integrieren. Ein Vertreter des Georg-Eckert-Institutes würdigte anlässlich der Vorstellung der Publikation auf der Abschlusskonferenz vom 1.-4. September in Tiflis das Projekt und skizzierte weitere Entwicklungsmöglichkeiten.

Kontakt: Robert Maier (maier@remove-this.gei.de)


Georg-Eckert-Institut präsentiert den Preis „Schulbuch des Jahres“ in Berlin

Das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung und die Leipziger Buchmesse präsentierten am 01. September 2011 in Berlin den neu ins Leben gerufenen  Preis „Schulbuch des Jahres“. Ausgezeichnet wird aus drei Fächergruppen jeweils ein herausragendes Schulbuch für seine Qualität und Innovationskraft. Neben den Jurypreisen wird in einer vierten Kategorie mit dem „Lehrerpreis“ ein Lehrwerk ausgezeichnet, das aus Sicht von Lehrkräften in ihrem schulischen Alltag besonders hilfreich ist. LehrerInnen können noch bis zum 30. Oktober 2011 online ihre Stimme für ihr bevorzugtes Schulbuch abgeben. Die Preisverleihung findet am 16. März 2012 im Rahmen der Buchmesse in Leipzig statt. Der Preis wird vom sächsischen Staatsminister für Kultus und Sport, Prof. Dr. Wöller, überreicht.

Noch bis zum 30. Oktober 2011 können LehrerInnen unter
www.schulbuch-des-jahres.de/lehrerpreis
ihre Stimme für ihr bevorzugtes Schulbuch abgeben und mit etwas Glück eine von 25 Eintrittskarten zum  Festakt am 16. März 2012 gewinnen.

Kontakt: Daniel Stange (stange@remove-this.gei.de)

Weitere Informationen:
http://www.gei.de/aktuelles/mitteilungen/mitteilung-details/article/schulbuch-des-jahres-2012-gesucht.html


Kooperationsvertrag zwischen Georg-Eckert-Institut und Georg-August-Universität Göttingen unterzeichnet

Am 26. August 2011 unterzeichneten die Präsidentin der Georg-August-Universität, Prof. Dr. Ulrike Beisiegel und die Direktorin des Georg-Eckert-Institutes, Prof. Dr. Simone Lässig, eine Kooperationsvereinbarung zwischen den beiden Einrichtungen.

Das Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen der Universität Göttingen und dem Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig zu vertiefen und auszubauen. So ist geplant, neben gemeinsamen Forschungsprojekten und Berufungen vor allem in der Lehre und der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses enger zusammenzuarbeiten. Im Rahmen der Kooperation wird das GEI assoziierter Partner des Göttingen Research Campus.

Kontakt: Inga Niehaus (niehaus@remove-this.gei.de)

Weitere Informationen:
http://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?cid=3965


Teilnehmer des Europa-Kollegs 2011 zu Besuch im Georg-Eckert-Insitut

Am 3. August 2011 besuchten die Teilnehmer des diesjährigen Europa-Kollegs das Georg-Eckert-Institut. Das von der Stiftung Niedersachsen und der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel realisierte Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler deutscher Auslandsschulen in Europa sowie an Europa-Schulen in Niedersachsen mit dem Ziel, „das Gemeinsame und Verbindende der Kultur in Europa zu vermitteln und dabei auch den Blick auf prägende regionale und nationale Aspekte zu richten“. In diesem Jahr standen dabei Bildung und Bildungstraditionen in Europa im Mittelpunkt.
Die Direktorin des Georg-Eckert-Instituts, Simone Lässig, begrüßte die Schülerinnen und Schüler und vermittelte einen grundlegenden Einblick in Geschichte und Forschungsarbeit des GEI. Anschließend konnten die Teilnehmer die Forschungsbibliothek des GEI kennen lernen und sich mit den Besonderheiten des Aufbaus und der Pflege einer international einzigartigen Schulbuchsammlung auseinandersetzen. Betreut von Christiane Schmidt und Kerstin Schattenberg nutzten sie begeistert die Möglichkeit, die aus der Heimat vertrauten Schulbücher ausfindig zu machen und Vergleiche untereinander anzustellen.
Mit der Vorstellung des Projektes „EurViews“ durch Kerstin Schwedes und der Präsentation der Forschungsplattform „Edumeres“ durch Andreas L. Fuchs erhielten die Teilnehmer zudem einen Einblick in die aktuelle Forschungsarbeit und die Kommunikations- und Transferleistungen des GEI.

Kontakt: Christiane Schmidt (schmidt@remove-this.gei.de)

Weitere Informationen:
http://europa-kolleg.hab.de/Index.html
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2164/artid/14645436



Ankündigungen und Ausschreibungen

Kolloquium am 5. Oktober 2011, um 17:00 Uhr, im Konferenzraum des Georg-Eckert-Institutes

Roman Loimeier (Georg-August Universität Göttingen) 

Das islamische Bildungswesen in Sansibar im 20. Jahrhundert: Zwischen Widerstand und Reform

Im 20. Jahrhundert sah sich das etablierte islamische Bildungswesen in Sansibar mehrfachen Herausforderungen gegenüber: zum einen durch Reformbestrebungen innerhalb der muslimischen Gemeinschaften Sansibars selbst, zum anderen aber auch durch die neuen Missionsschulen und die Schulen der britischen Protektoratsverwaltung. Im Vortrag soll vor allem der Frage nachgegangen werden, ob und wie sich das etablierte islamische Bildungswesen in Sansibar unter diesen Bedingungen behaupten konnte.

Kontakt: Julia Förster (foerster@remove-this.gei.de)


Treffpunkt Bibliothek

Georg-Eckert-Institut nimmt erstmals an bundesweiter Aktionswoche des Deutschen Bibliotheksverbandes teil.

Hierzu finden folgende Veranstaltungen statt:

Freitag, 28.10., 17:30 Uhr:
Das Schulbuch unter der Lupe. Das LeseTeam der Kinder- und Jugendbuchabteilung der Buchhandlung Graff bespricht aktuelle Schulbücher für Geschichte.

Montag, 31.10., 18:00 Uhr:
Wie entsteht ein Schulbuch? Helen Fürniß, Redaktionsleiterin Grundschule, Bildungshaus Schulbuchverlage Westermann-Schroedel-Diesterweg, Braunschweig, informiert anschaulich über die Verlagsarbeit.

An beiden Terminen bietet die Bibliothek bis 20:00 Uhr mit einem interessanten Rahmenprogramm die Möglichkeit, Schulbücher aus aller Welt zu entdecken. Vielleicht ist auch Ihr Schulbuch dabei!

Kontakt: Annette Uphoff (uphoff@remove-this.gei.de)
Weitere Informationen: http://www.treffpunktbibliothek.de/



Kolloquium am 2. November 2011, um 17:00 Uhr, im Konferenzraum des Georg-Eckert-Instituts

Marcus Otto (GEI)

Von der mission civilisatrice zur condition postcoloniale?  Das Ereignis der Dekolonisierung und Krisen der Repräsentation in Frankreich. Der Diskurs der Geschichtsschulbücher der Terminale seit den 1960ern.

Der Vortrag widmet sich ausgehend vom Diskurs der Geschichtsschulbücher in Frankreich seit den 1960ern der Frage, inwiefern die Dekolonisierung vom historischen Ereignis zum Gegenstand der Erinnerungspolitik geworden ist. Das Ereignis der Dekolonisierung geht seit den 1960ern in die französischen Geschichtsschulbücher ein, und zwar zunächst im Zusammenhang einer grundlegenden „Krise der westlichen Zivilisation“ nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Neben den beiden Weltkriegen des 20. Jahrhunderts erscheint dabei die Dekolonisierung als entscheidendes historisches Ereignis, das die Gegenwart Frankreichs und der Welt insgesamt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts maßgeblich konstituiert. Angesichts des kolonialen Weltbildes (der imperialen Repräsentation) avanciert die Dekolonisierung allerdings vom bloßen historischen Ereignis zu einer veritablen Zäsur und sukzessive zum Gegenstand der (postkolonialen) Erinnerungspolitik in Frankreich.

Kontakt: Marcus Otto (otto@remove-this.gei.de)



Kolloquium am 7. Dezember 2011, um 17:00 Uhr, im Konferenzraum des Georg-Eckert-Instituts

Thomas Strobel (GEI)

"Transnationale Wissenschafts- und Verhandlungskultur: Die Gemeinsame deutsch-polnische Schulbuchkommission 1972-1990“

Ziel des vorgestellten Promotionsprojektes ist es, sowohl die Arbeitsweise als auch die Funktion der deutsch-polnischen Schulbuchkommission als Transformationsknoten zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu analysieren. Im Zentrum des Interesses dieser Arbeit steht dabei die Verhandlungs- und Kommunikationskultur der deutsch-polnischen Schulbuchkommission. Es wird davon ausgegangen, dass die Kommission durch regelmäßige Interaktion und Kommunikation ein Netz von Regeln, Routinen, Symbolen und Kommunikationsmustern ausbildete, das es ihr ermöglichte, sich trotz von außen an sie herangetragener Erwartungshaltungen zu einem selbstbewussten Akteur mit einer eigenen Agenda entwickeln zu können.

Kontakt: Thomas Strobel (strobel@remove-this.gei.de)


Neuerscheinungen

Journal of Educational Media, Memory, and Society (JEMMS)

Volume 3 (2011), Issue 1:  Teaching about Islam and the muslim world. Textbooks and real curriculum.

Marie Mc Andrew, Amina Triki Yamani and Falk Pingel: Introduction

Béchir Oueslati and Marie Mc Andrew, with the collaboration of Denise Helly: Islam and Muslim Cultures in Quebec French-language Textbooks over Three Periods: 1980s, 1990s, and the Present Day

Mehrunnisa Ahmad Ali, with the collaboration of Marie Mc Andrew, Béchir Oueslati, Lisa Quirke and Nashwa Salem: The Reduction of Islam and Muslims in Ontario’s Social Studies Textbooks

Mireille Estivalèzes:Teaching about Islam in the History Curriculum and in Textbooks in France

Gerdien Jonker: Caught in a Nutshell. “Islam” and the Rise of History Textbooks in Germany (1700-2005)

Lluís Samper Rasero and Jordi Garreta Bochaca: Muslims in Catalonian Textbooks

Amina Triki-Yamani, Marie Mc Andrew and Sahar El Shourbagi: Perceptions du traitement de l'islam et du monde musulman dans les manuels d'histoire par des enseignants du secondaire au Québec


Zdeněk Beneš (ed.): Dvojí rok 1968? : zlomové roky 1968 a 1989 v českých a německých učebnicích dějepisu . - Praha : Casablanca, 2010.

ISBN 978-80-8729205-1

Der Band ist die tschechische Ausgabe des von Robert Maier und Andreas Helmedach herausgegebenen Titels „Zweierlei 1968? Die Umbruchjahre 1968 und 1989 in deutschen und tschechischen Geschichtsschulbüchern“, der als Band 123 in Eckert.Die Schriftenreihe erschien.



News from the Georg Eckert Institute (September 2011) - English Version

Russo-German Textbook Conference in Saratov

The bilateral Russo-German textbook talks have as yet not been fully established; they take place only sporadically and without much consistency in their personnel. The fifth Russo-German textbook conference took place in Saratov from 26th to 28th September 2011. The topic of the conference was ‘Cultural Memory and Remembrance Discourse in Textbooks and School Literature’ It was organised by the State University of Saratov and the GEI, together with its partner institutions, the German Historical Institute, Moscow, and the Russian Academy of Sciences. The event was funded by the German Research Foundation (DFG) and its Russian counterpart RGNF. The German delegation comprised a group of six experts.

Contact: Robert Maier (maier@remove-this.gei.de)

 

Georg Eckert Institute represented at the 35th Conference of the German Studies Association in Louisville, Kentucky, USA

From 22nd to 25th September 2011, the 35th annual conference of the German Studies Association took place in Louisville, Kentucky.
The Georg Eckert Institute presented its own panel in the session on ‘German Memory Culture(s) Beyond the Holocaust’, sponsored by the GSA Memory Studies Network. The papers explored how historical caesurae of the 20th century have shaped German memory culture since 1945. Taking the experiences of war, genocide, eviction, colonialism and dictatorship as their point of departure, the contributions analysed which forms and sites have been created to remember the dark chapters of national as well as European history, and how history policy deals with these memories.

Contact: Susanne Grindel (grindel@remove-this.gei.de)
Further information:
http://thegsa.org


Georg Eckert Institute presents study on portrayals of Islam and Muslims in current European Textbooks

During a press conference held at the Foreign Office in Berlin on 15th September 2011, the Georg Eckert Institute presented to the public its exploratory study on depictions of Islam and Muslims in current European textbooks.
Ambassador Heinrich Kreft (Foreign Office), Simone Lässig (director, Georg Eckert Institute), Susanne Kröhnert-Othman and Melanie Kamp (authors of the study) stepped onto the podium to answer questions from journalists.


Contact: Verena Radkau (radkau@remove-this.gei.de)


Further information:
http://www.gei.de/aktuelles/mitteilungen/mitteilung-details/article/modernes-europa-versus-antiquierter-islam-die-darstellung-von-islam-und-muslimen-in-1.html


Workshop ‘Historiana’

The Georg Eckert Institute is a partner in the EU project ‘Historiana’, which has been underway since 2009 under the leadership of EUROCLIO. Its aim is to produce an interactive multimedia online platform that facilitates the teaching and learning of overarching topics of European history. From 6th – 7th September, a workshop took place in Brunswick, during which the platform, www.historiana.eu, was subjected to an interim evaluation by the academic staff of the GEI. In collaboration with the project organisers, EUROCLIO, they also explored the potential for further cooperation in view of the GEI’s experience with IT projects and the possibility of links with the GEI’s electronic products.

Contact: Robert Maier (maier@remove-this.gei.de)



Georg Eckert Institute evaluates innovative teaching materials in Georgia

The Georg Eckert Institute was commissioned by the European Association of History Educators EUROCLIO to advise on and evaluate Georgian teaching materials developed under their leadership. The innovative aspect of these materials is that they seek to integrate the histories of ethnic and religious minorities into Georgian history for the first time. A representative of the Georg Eckert Institute praised the project when it was presented at the final conference from 1st - 4th September in Tiflis, and outlined possibilities for developing the materials further.

Contact: Robert Maier (maier@remove-this.gei.de)



Georg-Eckert-Institute presents ‘textbook of the year’ award in Berlin

The Georg Eckert Institute for International Textbook Research and the Leipzig Book Fair presented the new ‘Textbook of the Year’ award in Berlin on 1st September. The prize will be awarded to an outstanding textbook in each of three subject-specific categories with regard to quality and innovative potential. In a fourth category, the ‘Teachers’ Textbook Prize’ will be awarded to a book that teachers deem particularly useful in their everyday work at school. Teachers can vote for their preferred book online until 30th October 2011. The prize will be awarded on 16th March 2012 during the Leipzig Book Fair by Prof. Dr. Wöller, Minister of Education and Sport for the federal state of Saxony.  

Contact: Daniel Stange (stange@remove-this.gei.de)

Further information:
http://www.gei.de/aktuelles/mitteilungen/mitteilung-details/article/schulbuch-des-jahres-2012-gesucht.html


Cooperation Agreement between the Georg Eckert Institute and the University of Göttingen

On 26th August 2011, the president of the Georg August University of Göttingen, Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, and the director of the Georg Eckert Institute, Prof. Dr. Simone Lässig, signed an agreement regarding cooperation between the two institutions.
The aim is to intensify and build upon collaboration between the University of Göttingen and the GEI. The institutions plan to work together more closely, not only regarding their collaborative research projects and staff appointments but also in matters of teaching and support of early-career academics. As part of the agreement, the GEI will become an associated partner of the Göttingen Research Campus.

Contact: Inga Niehaus (niehaus@remove-this.gei.de)

Further information:
http://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?cid=3965



Participants in the 2011 College of Europe visit the Georg Eckert Institute

On 3 August 2011 participants in this year’s College of Europe visited the Georg Eckert Institute. The programme, organised by the Foundation of Lower Saxony and the Herzog August Library in Wolfenbüttel, was geared towards pupils from German schools in Europe and from European Schools in Lower Saxony with the aim of ‘raising awareness of elements of culture in Europe they have in common and which bind them together, while drawing attention to defining regional and national cultural aspects’. The focus of this year’s college was education and educational traditions in Europe.
The director of the Georg Eckert Institute, Simone Lässig, began by welcoming the participants and introducing them to the basic history of the institute and to research which takes place there. Following the introductory session the pupils were able to visit the research library of the GEI and get to grips with the special challenges faced when setting up and maintaining an internationally unique collection of school textbooks. Under the supervision of Christiane Schmidt and Kerstin Schattenberg, the pupils were very keen to seek out textbooks familiar to them from their home towns and compare them with those of the other pupils.
Kerstin Schwedes‘ presentation of the ‘EurViews’ project and Andreas Fuchs’s presentation of the ‘Edumeres’ research platform also enabled participants to become acquainted with current research, communication and transfer projects at the GEI.

Contact: Christiane Schmidt (Schmidt@remove-this.gei.de)

Further information:
http://europa-kolleg.hab.de/Index.html
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2164/artid/14645436


Events

Colloquium, 05 October 2011, at 5 pm, Conference room of the Georg Eckert Institute

Roman Loimeier (Georg-August Universität Göttingen) 

The islamic system of education in Sansibar in the 20th century between resistance and reform

In the 20th century, the established Islamic education system in Zanzibar found itself confronted by several challenges: not only by the efforts towards reform within the Muslim communities of Zanzibar itself, but also by the new missionary schools and the schools for the administration of the British protectorate. This lecture will pursue the questions as to whether and how the established Islamic education system in Zanzibar was able to prevail in the light of these conditions.

Contact: Julia Förster (foerster@remove-this.gei.de)


Meeting in the Library

The Georg Eckert Institute is participating for the first time in the national ‘Meeting in the Library Week’, organised by the German Library Association.

This will entail the following two events:

Friday, 28 Oct., 5.30 pm:
‘A closer look at textbooks’. The reading team from the children’s book section of the bookshop ‘Graff’ will discuss current history textbooks.

Monday, 31 Oct., 6 pm:
‘How does a textbook come into being?’ Helen Fürniß, chief editor for the primary school section of the publishing group Westermann, Schroedel and Diesterweg in Brunswick, will give a visual presentation of work in publication houses.

On both days, a framework programme will take place in the library until 8 pm, with an interesting programme that explores textbooks from all over the world. Perhaps you will even find your own old school textbooks there!

Contact: Annette Uphoff (uphoff@remove-this.gei.de)

Further Information:
http://www.treffpunktbibliothek.de/


Colloquium, 02 November 2011, at 5 pm, Conference room of the Georg Eckert Institute

Marcus Otto (GEI)

From the Civilising Mission to the Postcolonial Condition? The Event of Decolonisation and Crises of Representation in France. Discourse in History Textbooks for Terminale since the 1960s.

This lecture will explore the extent to which decolonisation has developed from a historical event into a subject of memory politics, on the basis of discourse in history textbooks from France since the 1960s. It was in the 1960s that the event of decolonisation was first addressed in French history textbooks, initially within the context of a fundamental ‘crisis of western civilisation’ following both World Wars. Decolonisation is presented as the most crucial historical event, alongside the two World Wars, to leave its mark on present-day France and the world as a whole during the second half of the twentieth century. In view of the colonial 'Weltbild' (as imperial representation of the world) decolonisation advances, however, from a merely historical event to an actual caesura in history, and successively becomes a subject of (postcolonial) memory politics in France.

Contact: Marcus Otto (otto@remove-this.gei.de)


Colloquium, 07 December 2011, at 5 pm, Conference room of the Georg Eckert Institute

Thomas Strobel (GEI)

A Transnational Culture of Scholarship and Negotiation: The German-Polish Textbook Commission 1972-1990

Thomas Strobel’s PhD project seeks to analyse the working procedure and function of the German-Polish Textbook Commission as a nodal point of transformation between academia, politics and society. His study focuses on the culture of negotiation and communication within the Commission, based on the assumption that, thanks to regular interaction and communication, it succeeded in developing a network of rules, routines, symbols and communication patterns. This network allowed the Commission to grow into a self-confident actor with its own agenda, despite expectations from outside.

Contact: Thomas Strobel (strobel@remove-this.gei.de)


New Publications of the Institute

Journal of Educational Media, Memory, and Society (JEMMS)

Volume 3 (2011), Issue 1:  Teaching about Islam and the muslim world. Textbooks and real curriculum.

Marie Mc Andrew, Amina Triki Yamani and Falk Pingel: Introduction

Béchir Oueslati and Marie Mc Andrew, with the collaboration of Denise Helly: Islam and Muslim Cultures in Quebec French-language Textbooks over Three Periods: 1980s, 1990s, and the Present Day

Mehrunnisa Ahmad Ali, with the collaboration of Marie Mc Andrew, Béchir Oueslati, Lisa Quirke and Nashwa Salem: The Reduction of Islam and Muslims in Ontario’s Social Studies Textbooks

Mireille Estivalèzes:Teaching about Islam in the History Curriculum and in Textbooks in France

Gerdien Jonker: Caught in a Nutshell. “Islam” and the Rise of History Textbooks in Germany (1700-2005)

Lluís Samper Rasero and Jordi Garreta Bochaca: Muslims in Catalonian Textbooks

Amina Triki-Yamani, Marie Mc Andrew and Sahar El Shourbagi: Perceptions du traitement de l'islam et du monde musulman dans les manuels d'histoire par des enseignants du secondaire au Québec


Zdeněk Beneš (ed.): Dvojí rok 1968? : zlomové roky 1968 a 1989 v českých a německých učebnicích dějepisu . - Praha : Casablanca, 2010.

ISBN 978-80-8729205-1

This book is the Czech version of the study edited by Robert Maier and Andreas Helmedach, Zweierlei 1968? Die Umbruchjahre 1968 und 1989 in deutschen und tschechischen Geschichtsschulbüchern, published in Eckert: The Book Series (No. 123).