Open Access Policy

Hintergrund

Open Access steht für den unbeschränkten und kostenlosen Zugang zu qualitätsgeprüfter wissenschaftlicher Information im Internet. Durch den Wegfall technischer, finanzieller und rechtlicher Barrieren trägt Open Access dazu bei, wissenschaftliche Innovationsprozesse zu beschleunigen und die Sichtbarkeit von Forschungsergebnissen zu verbessern. Dadurch werden wissenschaftlich Arbeitende in ihren Forschungs- und Publikationsprozessen unterstützt und der Nutzen öffentlich geförderter Forschung maximiert. Das Georg-Eckert-Institut als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft bekennt sich zu Open Access. Es folgt damit der „Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“ und der „Leitlinie zu Open Access in der Leibniz-Gemeinschaft“.

Empfehlungen und Verpflichtungen

Das Georg-Eckert-Institut empfiehlt seinen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, ihre Forschungsergebnisse im Sinne des Open-Access-Prinzips zu veröffentlichen. Dies geschieht im Georg-Eckert-Institut möglichst unmittelbar durch Veröffentlichung in Open-Access-Publikationsmedien und – im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten – durch parallele oder schnellstmögliche nachträgliche Zugänglichmachung der Publikationen über Dokumentenserver (Repositorien).

Im letztgenannten Fall werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Georg-Eckert-Instituts aufgefordert, bei Vertragsabschlüssen mit Verlagen diesen nicht die ausschließlichen Nutzungsrechte an Publikationen einzuräumen, sondern sich - soweit möglich - ein eigenes Verwertungsrecht dauerhaft zu sichern und ein einfaches Nutzungsrecht an das Georg-Eckert-Institut für das institutionelle und/oder ein fachliches Repositorium zu übertragen. Nur hierdurch kann, zusätzlich zur etwaigen kommerziellen Nutzung durch Verlage, der freie Zugang gewährleistet werden. Das Georg-Eckert-Institut empfiehlt seinen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, bei der Beantragung von Projekten auch Drittmittel für Open-Access-Veröffentlichungen einzuwerben

Für das Georg-Eckert-Institut sind Forschungsdaten ebenfalls wertvolles Ergebnis seiner Forschung. Für den Umgang mit Forschungsdaten am Georg-Eckert-Institut und ihre Verfügbarmachung gilt eine separat zu erstellende Policy.

Umsetzung

Das Georg-Eckert-Institut fördert Open Access, indem es:

  • den Dokumentenserver edu.docs betreibt.
  • Publikationen seiner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren freie Verfügbarmachung rechtlich zulässig ist, identifiziert (etwa durch Integration mit dem Publikationsmanagement) und über edu.docs bereitstellt.
  • Publikationen seiner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren freie Verfügbarmachung rechtlich zulässig ist, an den fachspezifischen Dokumentenserver edu.docs zur Open-Access-Bereitstellung zuliefert.
  • frei verfügbare Publikationen seiner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an LeibnizOpen meldet.
  • prüft, seinen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Finanzierungsmöglichkeiten für Publikationsgebühren von Open-Access-Publikationsmedien bereitzustellen, z.B. einen Publikationsfonds.
  • Open-Access-Publikationsmedien, zurzeit Eckert. Die Schriftenreihe, The Journal of Educational Media, Memory, and Society (JEMMS), Eckert.Expertise, herausgibt.
  • seine Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu Open Access informiert und berät sowie bei der Klärung rechtlicher Fragen im Zusammenhang mit der Open-Access-Veröffentlichung ihrer Forschungsergebnisse unterstützt. Zu diesem Zweck richtet das Georg-Eckert-Institut die Position eines Open-Access-Ansprechpartners ein.

    Stand: 29.10.2014

    Kontakt

    Anke Hertling

    Leiterin / Bibliothek

    Villa E0.06
    Tel.: +49 531 59099-240
    E-Mail senden