Georg-Arnhold-Programm

Das Georg-Arnhold-Programm fördert Forschung zu Bildung und Erziehung für nachhaltigen Frieden mit besonderem Schwerpunkt auf Bildungsmedien und Curricula im Sekundarschulbereich. Postkonflikt- und Transformationsgesellschaften werden besondere Aufmerksamkeit finden, westlich geprägte Demokratien aber nicht ausgespart werden – denn auch sie sind gefordert, neue Konzepte für die Erhaltung und Stabilisierung gesellschaftlichen Friedens zu entwickeln. Das Programm reagiert auf den steigenden Bedarf nach Grassroots-Ansätzen, die sowohl nachhaltig als auch regional angepasst sind, um Friedenskulturen und nachhaltige Entwicklung aufzubauen und zu stärken – entscheidende Herausforderungen für jetzige und zukünftige Generationen.

Das Programm besteht aus drei Komponenten: der Georg-Arnhold-Gastprofessur, dem jährlichen Arnhold Symposium und der internationalen Georg Arnhold Summer School zur Bildung für nachhaltigen Frieden.

Vertragsunterzeichnung in New York. Simone Lässig, Henry H. Arnhold und Helen Clark, Leiterin UNDP.

Der amerikanische Stifter Henry H. Arnhold hat die Gastprofessur am Georg-Eckert-Institut ins Leben gerufen, um das Vermächtnis seines Großvaters Georg Arnhold (1859-1926), einem deutschen Bankier, Mäzen und überzeugten Pazifisten, zu würdigen.

Die Gastprofessur wird einmal jährlich im Sommer für einen drei- bis sechsmonatigen Aufenthalt am GEI ausgeschrieben und bietet herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Geistes- und Sozialwissenschaften, der Politikwissenschaften, der Erziehungswissens- oder Rechtswissenschaften die Gelegenheit, eigene Forschungsprojekte durchzuführen bzw. umfangreiche Monografien ohne Lehr- oder Verwaltungsverpflichtungen fertig zu stellen. Die Gastprofessorinnen und Gastprofessoren nehmen aber an einer einwöchigen internationalen Summer School für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler teil und entwickeln ein Konzept für das internationale Arnhold Symposium, das im Frühjahr oder Herbst abgehalten wird an wechselnden Orten wie zum Beispiel Braunschweig, New York City, Genf, Budapest oder Dresden. Die wissenschaftlichen Koordinatorinnen des Projektes übernehmen die Organisationsaufgaben beider Veranstaltungen.

Die Stipendienleistungen umfassen

  • ein monatliches Stipendium von bis zu 6.500 EUR für einen drei- bis zu sechsmonatigen Gastaufenthalt in Braunschweig,
  • Economy-Flugkosten von und nach Deutschland, und
  • Unterstützung bei Verwaltungs- und Organisationsaufgaben durch die Programmkoordinatorinnen.

Bewerbung

Die Bewerbungsfrist für das Stipendienjahr 2017/2018 ist der 1. Oktober 2016.

Zum Bewerbungsformular ›

Kontakt

Wendy Anne Kopisch und Katharina Baier
Koordinatorinnen des Georg-Arnhold-Programms/­Publikationen und Internationales
Außenstelle B0.09 und B0.03
Telefonnummer: +49 531 59099-274
E-Mailadresse: arnhold@remove-this.gei.de