Georg-Arnhold-Programm

Das Georg-Arnhold-Programm fördert Forschung zu Bildung und Erziehung für nachhaltigen Frieden mit besonderem Schwerpunkt auf Bildungsmedien und Curricula im Sekundarschulbereich. Postkonflikt- und Transformationsgesellschaften werden besondere Aufmerksamkeit finden, westlich geprägte Demokratien aber nicht ausgespart – denn auch sie sind gefordert, neue Konzepte für die Erhaltung und Stabilisierung gesellschaftlichen Friedens zu entwickeln. Das Programm reagiert auf den steigenden Bedarf nach Grassroots-Ansätzen, die sowohl nachhaltig als auch regional angepasst sind, um Friedenskulturen und nachhaltige Entwicklung aufzubauen und zu stärken – entscheidende Herausforderungen für jetzige und zukünftige Generationen.

Vertragsunterzeichnung in New York. Simone Lässig, Henry H. Arnhold und Helen Clark, Leiterin UNDP.

Der amerikanische Stifter Henry H. Arnhold (1921-2018) hat die Gastprofessur am Georg-Eckert-Institut ins Leben gerufen, um das Vermächtnis seines Großvaters Georg Arnhold (1859-1926), einem deutschen Bankier, Mäzen und überzeugten Pazifisten, zu würdigen.

Das Programm besteht aus drei Komponenten: der Georg-Arnhold-Gastprofessur, dem jährlichen Arnhold Symposium und der internationalen Georg Arnhold Summer School zur Bildung für nachhaltigen Frieden.

Informationen zur Forschung der Georg-Arnhold-Professoren finden Sie auf dieser Webseite.