Wissenschaftlicher Beirat

Anthony G. C. Arnhold

Anthony Arnhold mit Henry H. Arnhold

Anthony Arnhold wurde in London geboren und erhielt seine schulische und universitäre Ausbildung in Brasilien, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich und Kanada. An den Universitäten Huddersfield, England und Manitoba, Kanada studierte er Soziokulturelle Anthropologie. Seine Leidenschaft galt stets der Ausbildung und Entwicklung junger Menschen, daher verfolgte Anthony Arnhold eine berufliche Laufbahn als Lehrer im Grund- und Sekundarschulbereich sowie der Universität. Er unterrichtete als Lehrer in verschiedenen Ländern Ozeaniens sowie als Dozent an der University of Keele, England und als Fremdsprachenlehrer in Valladolid, Spanien.

Prof. Paul Arthur

Paul Arthur ist ein angesehener Wissenschaftler und Praktiker auf dem Gebiet der internationalen Konfliktlösung und  Programmdirektor des „London-Amman"-Programms der Foundation of International Education. Er ist ehemaliger Professor für Politikwissenschaften und emeritierter Direktor des Graduiertenprogramms Friedens- und Konfliktstudien und von INCORE (International Conflict Research Institute) an der Ulster University. Er besitzt einen Bachelor of Arts und Master of Social Science von der Queen’s University Belfast und einen Doctor of Literature der National University of Ireland. Er verfügt über umfassende Medienerfahrung in Irland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten, dazu zählen zwei Jahre als Autor von Gastkommentaren für die Irish Times und eine Tätigkeit als regelmäßiger politischer Analyst für Ulster Television.

Susan Blankhart

Susan Blankhart diente fast 15 Jahre als niederländische Botschafterin und arbeitete 34 Jahre lang im niederländischen Außenministerium in vielen Ländern auf allen Kontinenten. Nach ihrem Ausscheiden aus der Regierungsarbeit besteht ihre Aufgabe nun darin, ihr gesammeltes Wissen zu nutzen, um die globalen Herausforderungen der Armut, der Menschenrechte und der Gleichstellung der Geschlechter anzugehen, indem sie Lösungen erarbeitet und dabei die Kraft von Partnerschaften zwischen der Zivilgesellschaft, (I)NROs und Regierungen nutzt.

Prof. Lynn Davies

Lynn Davies ist emeritierte Professorin für internationale Bildung an der Universität Birmingham und Co-Direktorin des sozialen Unternehmens ConnectFutures. Ihre Interessen liegen in den Bereichen Bildung, Konflikt und Extremismus sowie Bidungsansätze im Bereich Transistional Justice. Sie forschte und war Beraterin in mehreren von Konflikten betroffenen Staaten. Derzeitige Arbeitsschwerpunkte sind die Entwicklung und Evaluierung von Programmen zur Bekämpfung von Radikalisierung und bandenbezogener Gewalt. Sie ist Autorin des umstrittenen Buches Unsafe Gods: Security, Secularism and Schooling sowie des preisgekrönten Buches Education and Conflict: Complexity and Chaos. Lynn Davies ist Trägerin des Sir Brian Urquhart-Preises für Verdienste um die Vereinten Nationen und ihre Ziele durch britische Staatsbürger.

Dr. Jonathan Fanton

Dr. Jonathan Fanton ist Präsident der American Academy of Arts and Sciences. Er war Interimsdirektor des Roosevelt House Public Policy Institute am Hunter College von 2009 bis 2014. Er war zuvor Präsident der John D. and Catherine T. MacArthur Foundation von 1999 bis 2009 und 17 Jahre lang Präsident der New School for Social Research. Davor war er Vice President for Planning an der University of Chicago. Dr. Fanton besitzt einen Doktortitel in amerikanischer Geschichte von der Yale University, an der er auch unterrichtet hat und an der er Stabschef von Präsident Kingman Brewster war. Er ist Autor der Werke Foundations and Civil Society, Band I und II (2008) und von The University and Civil Society, Band I und II (1995, 2002).

Prof. Simone Lässig

Simone Lässig ist seit 2015 Direktorin des Deutschen Historischen Instituts Washington DC, eine Position. Sie hält eine Professur für Neuere Geschichte an der Universität Braunschweig, von der sie derzeit beurlaubt ist. Von 2006 bis 2015 war sie Direktorin des Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung. Darüber hinaus war sie Gastprofessorin am St. Antony's College, Oxford, und an der University of California, Berkeley. Für 2021 wurde ihr ein Remarque-Stipendium an der New York University verliehen. Nachdem sie 1996 den Horst-Frühlings-Preis für das beste Buch im Bereich sächsische Geschichte gewonnen hatte, schrieb sie eine Studie über das Embourgeoisement des deutschen Judentums, die 2004 mit dem alle zwei Jahre verliehenen Preis des Deutschen Historikerverbandes für die beste Habilitation im Fach Geschichte ausgezeichnet wurde. Ihre Forschungsschwerpunkte sind moderne jüdische Geschichte, Wissensgeschichte, digitale Geschichte und Biographie als historische Gattung.

Dr. Gary Smith

Dr. Gary Smith ist Senior Fellow und Director Emeritus der American Academy in Berlin und lebt seit 1986 in Deutschland. Er kam 1992 nach Potsdam als Gründungsdirektor des Einstein Forums. Er war der erste Executive Director der American Academy in Berlin und hatte diese Position von 1997 bis Ende 2014 inne. Smith erhielt seinen Doktortitel von der Boston University für eine Doktorarbeit über "Walter Benjamin's Idea of Beauty" und hat zur Philosophie der Kunst und Kultur in Berlin, Boston und Chicago gelehrt. Zu seinen Publikationen gehören Benjaminiana. Eine biographische Recherche (mit Hans-Georg Puttnies); Gershom Scholem. Zwischen den Disziplinen (1995) und Hannah Arendt Revisited: Eichmann in Jerusalem (2000).

Weitere Mitglieder im Beirat des Georg-Arnhold Programms sind:

Prof. Dr. Eckhardt Fuchs, Direktor des Georg-Eckert-Instituts

Eine Vertretung des Airbel Impact Lab des International Rescue Committee (IRC)

Ehemalige Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats sind:

Henry H. Arnhold, Stifter des Programms

Julia Marton-Lefèvre