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Fachtagung: Historisch-Politische Bildung in der Einwanderungsgesellschaft – die Rolle von (Bildungs-)Medien, Museen und Gedenkstätten

Die schulbezogene Erinnerungskultur erfährt derzeit einen Fundamentalen Wandel:Wie erinnert man sich gemeinsam an historisch-politische Ereignisse, wenn rund ein Drittel der Kinder und Jugendlichen heutiger Schulklassen eine Migrationsbiographie hat? Welche Auswirkungen hat dies auf den Fachunterricht und auf gelebte Erinnerungskultur in der Schule? In welcher Weise können (oder sollten) Lehrkräfte im Rahmen von erinnerungskulturellen Lernprozessen kulturell-religiöse Diversität aufgreifen?Welche pädagogischen Ansätze werden an außerschulichen Lernorten wie Museen und Gedenkstätten verfolgt, um sich aus historischer und aktueller Perspektive mit migrationsbedingter Vielfalt auseinanderzusetzen? Letztlich stellt sich darüber hinaus die Frage, inwieweit Schulbücher und andere Bildungsmedien Migrationsprozesse angemessen abbilden und welche innovativen Medien es bereits für das historisch-politische Lernen und der Einwanderungsgesellschaft gibt.