Tagung: „Visual History – Konzepte, Forschungsfelder und Perspektiven“

Die Geschichtswissenschaft war bis weit in das 20. Jahrhundert hinein vor allem eine Textwissenschaft. Erst in den vergangenen Jahrzehnten wurden Bilder zunehmend als Quellen einbezogen und gleichzeitig auch selbst zum Untersuchungsgegenstand. Im Projekt „Visual History. Institutionen und Medien des Bildgedächtnisses“ arbeiten ForscherInnen des Georg-Eckert-Institutes, des Herder-Institutes in Marburg, des Deutschen Museums München und des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam seit dem Jahr 2012 gemeinsam zu Fragen historischer Bildproduktion, -steuerung und -verbreitung. Das Teilprojekt am GEI untersucht die bildliche Darstellung von Sozialismus in westdeutschen Geschichtsschulbüchern und fragt nach den Bildpraxen und sich wandelnden Bildmustern. Gefördert wurde das Projekt durch die Leibniz-Gemeinschaft im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens. Es endet nun erfolgreich mit einer gemeinsamen Abschlusstagung in Berlin.

Ziel der Tagung ist es, eine kritische Bestandsaufnahme der Visual History zu leisten, methodische Probleme zu thematisieren, das Gespräch mit Nachbardisziplinen zu suchen und Perspektiven für den Umgang mit Bildern in der Geschichtswissenschaft zu entwickeln.

Den Flyer mit dem Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.

Anmeldungen werden bis zum 19. Februar 2016 per E-Mail erbeten an:

tagung@remove-this.visual-history.de

Bitte geben Sie an, ob Sie an allen Tagen teilnehmen.

Kontakt

Judith Berthold

Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1, 14467 Potsdam
0331 2899148
berthold@zzf-potsdam.de