Wissenschaft
Die wissenschaftliche Abteilung besteht aus vier Arbeitsbereichen:
- Arbeitsbereich Konflikt
Schulbuch und Konflikt - Arbeitsbereich Europa
Das europäische (Schul)Haus: Politische Räume, historische Konstruktionen und kulturelle Identitäten - Arbeitsbereich Bilder
Bilder des Eigenen und des Anderen und symbolische Grenzbildungen - Europa und muslimische Gesellschaften - Arbeitsbereich Globalisierung
Schulische Bildungsmedien im Zeichen von Globalisierung
Im Aufbau befindet sich der Arbeitsbereich „Geschichte, Theorien und Methoden der Bildungsmedien(forschung)“.
Derzeit existieren folgende programmatische Schwerpunkte, die aus jeweils spezifischen methodischen und disziplinären Perspektiven und mit unterschiedlicher Akzentuierung in allen Arbeitsbereichen bearbeitet werden:
- die vergleichende Analyse geteilter oder strittiger Werte und die Reflexion hieraus erwachsender Konfliktpotentiale und Lösungsansätze;
- die Untersuchung spezifischer Erinnerungsmuster in Schulbüchern sowie der damit einhergehenden Repräsentationen von historischen Erfahrungen und Raumkonzepten;
- die Erforschung von – über Schulbücher vermittelten – Selbst- und Fremdbildern sowie damit verbundenen Konstruktionsmustern kollektiver Deutungen und Identitäten;
- die Analyse sozio-kultureller Kontexte, in denen schulisches Wissen im globalen Zeitalter produziert, vermittelt und angeeignet wird.
Neben den Arbeitsbereichen bestehen zurzeit folgende thematische Querschnittsfelder:
- Repräsentationen konfliktträchtiger Phänomene des 20. Jahrhunderts und ihre Verhandlung im Unterricht. Hier gilt das Interesse vor allem der Erinnerung an:
a. Sozalismus/Kommunismus
b. Kolonialismus/Dekolonialismus
c. Holocaust/Faschismus bzw. Nationalsozialismus - Europarepräsentationen und -konzepte im historischen und systematischen Vergleich
- Repräsentationen rezenter Konflikte im Schulbuch und ihre Verhandlung im Unterricht
- Koordination und/oder Beratung bei der Herstellung von bi- und multilateralen Lehrmaterialien



