Koordination der Schulbuchforschung, -entwicklung und des Schulbuchvergleichs in Südosteuropa

Das im Jahr 2000 lancierte und 2009 ausgelaufene Projekt zur Koordination der Schulbuchforschung, -entwicklung und des Schulbuchvergleichs in Südosteuropa war Teil einer breit angelegten Initiative zur Umsetzung von Reformen und zur Förderung der Zusammenarbeit, die im Rahmen des Stabilitätspakts für Südosteuropa ins Leben gerufen wurde.

Das Projekt hatte sich zum Ziel gesetzt, die Prozesse der Bildungsreformen im Primar- und Sekundarschulwesen südosteuropäischer Länder, die Einbindung Südosteuropas in die allgemeine Agenda europäischer Bildungspolitik, den transnationalen Austausch in dieser Region, und schließlich den Transfer von neuen didaktischen und pädagogischen Kompetenzen in Geschichte, Geographie und Sozialkunde zu unterstützen und zu fördern.

Die Arbeit erfolgte in enger Partnerschaft mit zahlreichen Akteuren des Bildungsbereichs: vor allem Ministerien, pädagogische Institute, Schulbuchautoren, Wissenschaftler, Lehrer, Curriculumplaner und Verlagshäuser in der Region Südosteuropa. Durch einzelne Initiativen und Aktivitäten wurde versucht, die Implementierung von neuen Forschungsergebnissen in die pädagogische Praxis zu gewährleisten. Dabei kam es aber auch zu Konflikten um Schulbuchzulassungen.

Im Rahmen des Projekts arbeitete das Georg-Eckert-Institut mit einer Reihe von internationalen und regionalen Organisationen eng zusammen, insbesondere mit der OSZE, dem Europarat, Euroclio, dem Center for Democracy and Reconciliation in Southeast Europe und der Allianz Kulturstiftung.

Das Projekt schloss Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Makedonien (FYROM), Serbien, Kosovo, Montenegro und Moldowa ein. Unsere Agenda beruhte im Wesentlichen auf zwei Formen von Aktivitäten:

  1. die Vergabe von einmonatigen Stipendien, die Wissenschaftlern/innen aus Südosteuropa die Möglichkeit boten, in der Bibliothek des Georg-Eckert-Instituts Forschungsarbeit durchzuführen und Materialien zu sammeln.
  2. die Organisation von Konferenzen, Workshops und Sommerschulen, die relevanten historischen und didaktischen Themen gewidmet waren. Es war das Anliegen, zwischen den verschiedenen Akteuren des Bildungssektors zu vermitteln, um wissenschaftliche Kompetenz und Unterrichtspraxis einander näher zu bringen.

Gefördert durch:

Stabilitätspakt 2009

Die Aktivitäten im Jahre 2009 konzentrierten sich auf die Fertigstellung der Materialien zum Unterricht über den Krieg 1992-1995 in Bosnien-Herzegowina, der bislang in den Schulbüchern nicht vorkommt und in der Schule nicht unterrichtet wird. Das von fünf bosnisch-herzegowinischen Autorinnen und Autoren verfasste Material - "Slike novije proslosti" - BiH za vrijeme 1992-1995.g" [Bilder der jüngsten Vergangenheit - BuH zwischen 1992-1995] -  wurde zu Beginn des Schuljahres 2009/2010 Lehrern und Bildungsverantwortlichen auf einem Seminar in Sarajewo vorgestellt. In ihren Reaktionen hielten die Teilnehmer/innen zum Teil die Zeit reif für eine Beschäftigung mit dem Krieg im Unterricht, andere Stimmen betonten weiterhin Probleme und Gefahren dieses Themas.

Auch das mit dem Projekt verbundene Stipendiatenprogramm wurde bis zum Projektende fortgeführt.

Stabilitätspakt 2008

Im Jahr 2008 konzentriert das Georg-Eckert-Institut seine Tätigkeit in Südosteuropa auf die Evaluation der bisherigen Aktivitäten und auf die Sicherung der Nachhaltigkeit von Bildungsreformmaßnahmen für das Fach Geschichte.

Die Evaluation des Projekts im Sinne einer Zusammenfassung der Projekterfahrungen mit Einbeziehung einer kritischen Reflexion der internationalen Intervention in Südosteuropa zielt auf die Analyse der Entwicklungen im Bereich der Bildung und insbesondere des Geschichtsunterrichts seit Beginn der 90er Jahre ab. Eine entsprechende Publikation wird von den gegenwärtigen und ehemaligen ProjektmitarbeiterInnen sowie externen ExpertInnen erarbeitet. Eine gemeinsame Sitzung des Autorenteams hat im Mai 2008 in Bled (Slowenien) stattgefunden. 

Neben der Evaluation des Projekts werden die Aktivitäten mit Partnern insbesondere aus Bosnien und Herzegowina (BuH) im Sinne von Nachhaltigkeit und Partizipation fortgesetzt. Aus dem Autorenseminar im Sommer des Jahres 2007 sind kleine Arbeitsgruppen hervorgegangen, die in enger Zusammenarbeit mit den Projektmitarbeiterinnen im Laufe des Jahres 2008 Alternativmaterialien zu kontroversen Themen der jüngsten Geschichte (Geschichte von BuH seit 1992) erarbeiten. Ergänzend dazu wird mit Unterstützung der OSCE Mission to Bosnia and Herzgovina eine Pilotstudie zur Rezeption der neuen Geschichtsschulbücher in BuH erstellt.

Das Stipendiatenprogramm des GEI, das eine Plattform für Vernetzung darstellt und Partnern aus den einzelnen Projekten die Möglichkeit bietet, ihre Forschung zu vertiefen, wird auch im Jahr 2008 fortgesetzt..

Aktivitäten 2008

6.-7. Februar: Treffen der Projektmitarbeiterinnen mit den Education Officers der OSCE Mission to Bosnia and Hercegovina zur Vorbereitung der Pilotstudie (Sarajevo, Banja Luka)

8.-9. Februar: 1. Workshop mit dem Autorenteam aus BiH zur Erstellung von alternativen Unterrichtsmaterialien zur Darstellung der Geschichte von BuH seit 1992 (Sarajevo)

April: Erstellen eines Gutachtens zur Darstellung der Zeitgeschichte in Geschichtsschulbüchern von Bosnien und Herzegowina für die OSZE
Englische Fassung / Bosnische Fassung / Serbische Fassung / Kroatische Fassung

29.Mai - 1. Juni: Redaktionstreffen für das Buch „Transition“ and the Politics of History Teaching in South-East Europe“ (Bled)

20. Juni 2.: Workshop mit dem Autorenteam aus BiH (Sarajevo)

4.-6. August: Abschlusstreffen des Autorenteams mit den Projektmitarbeiterinnen zur Präsentation und Diskussion von Disseminationsstrategien der erarbeiteten alternativen Unterrichtsmaterialien (Braunschweig)

21.-24. August: Einladung als Gutachter zum Euroclio Final Project Seminar „History in Action – preparing for the Future. Common approaches for Bosnia and Herzegovina, Croatia and Serbia” (Sarajevo)

Stabilitätspakt 2007

Mit der Einleitung der Implementierung der Richtlinien für Schulbücher in Geschichte und Geographie ist bereits im Jahr 2006 angefangen worden an einer neuen Generation von Schulbüchern für Bosnien und Herzegowina zu arbeiten. Obwohl noch „work in progress“ zeigten erste Resultate eine Verbesserung der Schulbücher, insbesondere unter methodisch- didaktischen Gesichtspunkten. 

In den Gesamtprozess der Evaluation und Implementierung dieser neu entwickelten Schulbücher, die im Schuljahr 2007/2008 bereits im Unterricht eingesetzt werden sollen, sind auch Gutachter und Lehrer sowie pädagogisches Personal (Schulinspektoren) einbezogen. Diese sind Zielgruppe einer neuen Reihe von Trainingsseminaren im Jahr 2007, wodurch ein ganzheitlicher Reformprozess gesichert werden soll.

Als eines der Mittel, die Fortbildung der Autoren nachhaltig zu gestalten, hat sich das Stipendienprogramm bewährt. Die Stipendiaten konnten neben eigener Forschungsarbeit auch Netzwerke mit anderen Stipendiaten aus Südosteuropa aufbauen und damit eines der drei Hauptziele dieses Projekts erfüllen.

Innerhalb der Schulbuchreform in Serbien (um den Verlag Platoneum) ist für das Jahr 2007 die Entwicklung einer Geschichtsbuchserie mit multiperspektivischem und europäisch orientiertem Ansatz geplant.

Perspektiven:
Die Erfahrungen der Arbeit des Georg-Eckert-Instituts in den Ländern Südosteuropas sollen in einem Band abschließend reflektiert werden. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf dem Geschichtsunterricht in den Ländern Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Makedonien, Moldova, Serbien und Slowenien liegen.

Aktivitäten 2007

Februar 2007: Europarat/GEI: Seminar für Schulbuchautoren aus Bosnien und Herzegowina
April 2007: Europarat/GEI: Seminar für pädagogische Institute aus Bosnien und Herzegowina
Juni 2007: GEI/OSZE: Seminar für Schulbuchrezensenten aus Bosnien und Herzegowina (Geographie und Geschichte)
August 2007: Konferenz und Workshop für Schulbuchautoren aus Bosnien und Herzegowina - siehe: [Konferenzbericht] [Referate zum Stand der Geschichtsschreibung und Schulbuchentwicklung in Bosnien und Herzegowina sowie Kroatien: Bronza, Kamberovic, Koren]

Stabilitätspakt 2006

In Bosnien-Herzegowina lag der Schwerpunkt der Aktivitäten auf der konkreten Implementierung von Richtlinien zum Schreiben von Schulbüchern für Geschichte und Geographie in Form von Trainingsseminaren für Schulbuchautoren.

In Serbien ist der Bildungsreformprozess auf staatlicher Ebene durch politische Unsicherheiten sehr verlangsamt worden. Das GEI unterstützte zwei Projekte durch Evaluierung von Unterrichtsmaterialien („Ethno-Historical Guide of Serbia“) oder durch Vorträge und Seminare im Rahmen von Schulbuchreformen (um den Verlag Platoneum).

In einem Teilbereich des Stabilitätspaktprojektes konzentrierten sich Aktivitäten auf die Republik Moldova, 2006 vor allem auf die weitere Unterstützung des Schulbuchrevisionsprozesses. In einer Konferenz am GEI im Dezember zur Zwischenkriegszeit (Die Zwischenkriegszeit in Bessarabien in Historiographie und Schulbuch, 13.-17. Dez.) wurde ein Transfer zwischen Wissenschaft und der Schule angestrebt. Die Ergebnisse dieser Konferenz werden in 2007, einer Lehrerhandeichung ähnlich, in Moldova veröffentlicht.

Die Arbeit im Teilprojekt Makedonien konzentrierte sich im wesentlichen auf die Beobachtung des Revisionsprozesses von Curricula und Lehrbücher für das Fach Geschichte, der 2004 eingeleitet, und 2006 in einer letzten Etappe abgeschlossen werden konnte. Das Hauptaugenmerk richtete sich dabei auf die Einbeziehung der albanischen Geschichte in die Lehrpläne und Lehrbücher.

Aktivitäten 2006

Januar 2006: Workshop für Schulbuchautoren der Republik Moldau
Februar 2006: Trainingsworkshop für Schulbuchautoren aus Bosnien und Herzegowina
Juni 2006: Seminar: Evaluierung des Ethno-historical Guide of Serbia
September 2006: GEI/Europarat: Seminar für Schulbuchautoren aus Bosnien und Herzegowina (Geschichte)
Oktober 2006: GEI/OSZE: Seminar für Schulbuchautoren aus Bosnien und Herzegowina (Geographie)
November 2006: Seminar: Evaluierung des Ethno-historical Guide of Serbia
November 2006: Seminar: Schulbücher in multiethnischen Gesellschaften
Dezember 2006: Workshop in Zusammenarbeit mit dem Moldova-Institut Leipzig (MIL): Die Zwischenkriegszeit in Bessarabien in Historiographie und Schulbuch
Dezember 2006: GEI/Europarat: Seminar für Schulbuchautoren aus Bosnien und Herzegowina (Geschichte)

Stabilitätspakt 2005

Im Rahmen des Projektes veranstaltete das Institut eine größere internationale Konferenz, an der u.a. alle Erziehungsminister von Bosnien-Herzegowina, Schulbuchexperten aus Kroatien und Serbien sowie Schulbuch- und Lehrplanexperten aus deutschen Bildungsministerien teilnahmen. Ziel der Konferenz war es nicht nur, die Schulbuchreform in Bosnien und Herzegowina in den größeren südosteuropäischen Kontext zu stellen, sondern vor allem mit den Bildungsministern der zwei Entitäten über die von einer Expertenkommission vorgelegten „Richtlinien“ für zukünftige Geschichts- und Geographiebücher zu beraten und nach Möglichkeit zu einem Einvernehmen über einen in BuH zu unterzeichnenden Text zu gelangen.

Seit 2005 wird auch ein innovatives Schulbuchprojekt in Serbien unterstützt. Ziel des „Ethno-Historical Guide of Serbia“ ist es, neue alternative Materialien zur Geschichte der mannigfaltigen Minderheiten in Serbien zu produzieren und in eine neue Synthese zu stellen. Zu diesem Zweck veranstaltete das Institut einen Trainingsworkshop für die siebzehn Minderheitenvertreter, die auch als Autoren des neuen Schulbuches fungiert haben.

Ein weiteres Teilprojekt behandelt „Albaner als Minderheit, Albaner als Mehrheit“ in Mazedonien, Kosovo, Südserbien und Montenegro.

Aktivitäten 2005

Februar 2005: Konferenz mit Erziehungsministern aus Bosnien und Herzegowina: Empfehlungen für das Schreiben von Geschichts- und Geographieschulbüchern in Bosnien und Herzegowina und Erfahrungen in Nachbarländern
Mai 2005: Workshop: Evaluierung von Schulbüchern aus Kosovo
Juli 2005: Trainingsworkshop für Schulbuchautoren: Ethno-Historical Guide of Serbia
Dezember 2005: Workshop für Schulbuchautoren der Republik Moldau

Aktivitäten 2001 – 2004

April 2001, Workshop: Geschichtsunterricht und Schulbuchentwicklung in Bosnien und Herzegowina
September 2001, Internationale Sommerschule in Braunschweig: Die Balkanstaaten in Europa
Mai 2002, Workshop: Minderheiten in den Bildungssystemen Südosteuropas
November 2002, Seminar: Evaluierung neuer Unterrichtsmaterialien aus Serbien
September 2003, Konferenz: Geschichtscurricula in Südosteuropa
September/Oktober 2003, Workshop: Die Konzeptualisierung der Geschichte Bosniens
November 2003, Konferenz: Den Krieg unterrichten. Alternative historische Quellen zum Verständnis des Krieges in Ex-Jugoslawien
September 2004, International Summer School: Mindmapping in Schulbüchern und Curricula: Grenzen und Grenzregionen in Südosteuropa und im Großraum Europa

 

Öffentlichkeit / Presse

"Jasenovac - ein unbequemer Erinnerungsort. Das schwierige Gedenken an die Opfer des Konzentrationslagers", in der niederländischen Tageszeitung "Trouw" am 22.12.2007 auf der Basis eines Interviews mit Dr. Heike Karge erschienen [PDF-Dokument]

Pressemitteilung des Georg-Eckert-Instituts vom 17. Oktober 2007: "Comment on Recent Public Discussion with Regard to History Textbooks in Tuzla Canton, BaH" [PDF-Dokument]

 

 Publikationen

  • Dimou, Augusta (Hrsg.), “Transition” and the Politics of History Education in South-east Europe, Göttingen: V&Runipress  2009 (Eckert. Die Schriftenreihe; 124)
  • Karge, Heike, Steinerne Erinnerung – versteinerte Erinnerung? Kriegsgedenken im sozialistischen Jugoslawien, Wiesbaden: Harrassowitz 2008 (in Vorbereitung)
  • Karge, Heike, Discursive Constructions of “Resistance“ and “Victims of Fascism“ Within the International Federation of Resistance Fighters, in: Rutar, Sabine (Hrsg.), Southeastern Europe as Social History. Towards a European Framework of Exploration, Harrassowitz: Wiesbaden 2008 (in Vorbereitung)
  • Katarina Batarilo / Volker Lenhart, “The Education System in Bosnia and Hercegovina”, in: Döbert/ Hörner/ von Kopp/ Mitter (Hrsg.): The education systems of Europe. Dordrecht: Springer 2007, S. 128-145
  •  Karge, Heike, „Im Reservat der Zeit. Kriegserinnerung und Schule im sozialistischen Jugoslawien“, in: Höpken, Wolfgang (Hrsg.) Kriegserinnerung und Kriegsverarbeitung in Südosteuropa. Zum Kulturellen Umgang mit Gewalterfahrung auf dem Balkan, München 2007 (im Druck)
  • Karge, Heike, Practices and Politics of World War Two Remembrance (Trans-)National Perspectives from East and Southeast Europe, in: Pakier, Gosia and Stråth, Bo (Hrsg.): Politics of Commemoration. The Search for the Past and the Shaping of a European Culture 2007 (in Vorbereitung)
  • Karge, Heike, Dalla “memoria congelata” allo scontro del ricordo: i monumenti commemorativi della II Guerra Mondiale nella Jugoslavia di Tito”, in: Memoria e ricerca. Rivista di storia contemporanea  Bd. 21 (2006), S. 81-99
  • Karge, Heike, Offizielle Narration trifft lokale Praktiken. Kriegsgedenken und Denkmalsbau in Jugoslawien“, in: Beyer, Barbara; Richter, Angela (Hrsg.), Geschichte (ge-) brauchen. Literatur und Geschichtskultur im Staatssozialismus: Jugoslawien und Bulgarien. Berlin, 2006, S. 91-111
  • Pingel, Falk, „Einigung auf ein Minimum an Gemeinsamkeit - Schulbuchrevision in Bosnien und Herzegowina“, in: GWU (2006) H. 9, S. 519-533
  • Dimou, Augusta, What´s in a Name? The Untold Story of Southeastern Europe in Greek History Textbooks, in: Helmedach, Andreas (Hrsg.), Nur ein Pulverfaß? Südosteuropa im Schulbuch, Hannover 2005 (Studien zur internationalen Schulbuchforschung, 116).
  • Dimou, Augusta: „...and then the Prince kissed Sleeping Beauty.“ Some thoughts on popular narrations of the Liberation Wars in the Balkans, in: Jahrbücher für Geschichte und Kultur Südosteuropas, 6 (2004).
  • Karge, Heike, „Tra euforia, moderazione e isolamento: l' Europa nei testi scolastici di storia delle republiche della ex Jugoslavia“, in: Pingel, Falk (Hrsg.)Insegnare l´Europa, Torino 2003, S. 479-525
  • Karge, Heike, „Between euphoria, sober realisation and isolation“, in: Clio and the Balkans. The politics of history education, Thessaloniki 2002, S. 203-231
  • Katarina Batarilo, „Pädagogischer Umgang mit bewaffneten Konflikten am Beispiel friedensbauender Geschichtscurriculumrevision in Bosnien-Herzegowina“, in: Özkan Ergen/Volker Lenhart (Hrsg.): Konflikt und pädagogische Intervention. Frankfurt 2003, S. 115-125
  • Katarina Batarilo / Volker Lenhart, „Bosnien-Herzegowina“, in: Döbert/ Hörner/ von Kopp/ Mitter (Hrsg.): Die Schulsysteme Europas.  Hohengehren 2002, S. 49-60.
  • Rutar, Sabine, „Bildungsreform in der Republik Serbien“, in: Internationale Schulbuchforschung 24 (2002), S. 315-321
  • Karge, Heike and Helmedach, Andreas (Hrsg.), „South-East Europe - Minorities in textbooks“, in: International Textbook Research 23 (2001) 2
  • Xochellis, Panos D. and Fotini I. Toloudi (Hrsg.): „The image of the "other"/neighbour in the school textbooks of the Balkan countries“, Athens 2001
  • Karge, Heike, Istraživanja školskih udžbenika u Jugoistočnoj Europi. Problemi, projekti, perspektive, in: Fleck, Hans-Georg; Graovac, Igor (Hrsg.) Dijalog Povijesničara-Istoričara 4, Zagreb 2001, S. 17-29
  • Karge, Heike, “Schwärzt die Seiten.” Nach dem Krieg: Bildungspolitik in Bosnien-Herzegowina, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Feuilleton, 14.3.2001
  • Karge, Heike, „’Bestimme Genitiv und Akkusativ: Seid ihr euch eures Verbrechens bewußt? Die Drina flußabwärts trieben ermordete unschuldige Menschen.’ - Eine Studie zu post-jugoslawischen Schulbüchern,’ in: Südosteuropa von der Krise zur Transformation, herausgegeben von Cvetana Todorova und Edgar Hösch. Aus der Südosteuropa Forschung, Bd. 12, 2000, S. 73-78
  • Karge, Heike, „History after the war: Examples of how controversial issues are dealt with in history textbooks in Bosnia and Hercegovina“, in: UNESCO Newsletter International Textbook Research Network, H. 9, 2000, S. 40-45
  • Höpken, Wolfgang, „’Vergangenheitsbewältigung’ in Südosteuropa - Chance oder Last?“, in: Internationale Verständigung. 25 Jahre Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung, herausgegeben von Ursula A. J. Becher und Rainer Riemenschneider, Hannover 2000 (=Studien zur internationalen Schulbuchforschung, vol. 100), S. 253-269
  • Höpken, Wolfgang, „Textbooks and reconciliation in Southeastern Europe“, in: Culture and reconciliation in Southeastern Europe, Thessaloniki 1999, S. 67-87.
  • Karge Heike, „Geschichtsbilder im postjugoslawischen Raum: Konzeptionen in Geschichtslehrbüchern am Beispiel von Selbst- und Nachbarschaftswahrnehmung“, in: International Textbook Research Bd. 21 (1999), S. 315-37
  • Höpken, Wolfgang (Hrsg.), „Öl ins Feuer? Schulbücher, ethnische Stereotypen und Gewalt in Südosteuropa“, in: Studien zur internationalen Schulbuchforschung, Bd. 89, 1996.
 
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Letzte Änderung: 07.03.2012