Denise Bentrovato
Denise Bentrovato (Italien) studierte Sprachen und Kultur, Afrikanistik, Internationale Beziehungen und Konfliktbeilegung in den Niederlanden, Dänemark und Großbritannien. Seit Januar 2008 promoviert sie am Forschungsinstitut für Geschichte und Kultur der Universität Utrecht, seit November 2009 mit einem Stipendium des Instituts. Sie ist z.Z. ebenfalls im MA-Programm für Citizenship and History Education der Universität London eingeschrieben.
Unter anderem arbeitete sie im Bereich der Konfliktmediation und Friedenserziehung in Großbritannien und war an der Universität Utrecht Assistent lecturer für Friedenserhaltung und Friedenskonsolidierung. Sie arbeitete zudem am European Centre for Conflict Prevention und am Institute for Historical Justice and Reconciliation in Den Haag wie auch bei der National Unity and Reconciliation Commission und am Institute of Research and Dialogue for Peace in Ruanda. Im Jahre 2007 arbeitete sie am Georg-Eckert-Institut im Kontext des AB "Schulbuch und Konflikt" u.a. an Konzeption und Organisation der Sommerschule "The Janus-face of Education in Conflict" (2008) mit.
Laufende Forschungen
Als Nachfolgeprojekt zu ihrer MA-Arbeit über die Rolle von Erziehungssystemen in gewaltsamen Konflikten befasst sich ihre laufende Dissertation mit ‘Educational reform in the aftermath of war and mass violence: teaching and learning a sensitive and controversial history in the Great Lakes Region of Africa’. Hier werden Wiederaufbau und Reform von Erziehungssystemen nach Beendigung von Krieg und Gewalt in Zentralafrika (Ruanda, Burundi und Kongo) zum Thema gemacht und nicht nur gegenwärtige Geschichtscurricula und Schulbücher analysiert, sondern auch zahlreiche Lehrer und Schüler der Region befragt.



