Geschichten in Bewegung. Erinnerungspraktiken, Geschichtskulturen und historisches Lernen in der deutschen Migrationsgesellschaft

An dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Verbundprojekt sind die Universität Hildesheim, die Freie Universität Berlin, die Universität Paderborn und das Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung beteiligt. Das Teilprojekt am Georg-Eckert-Institut untersucht in einer Schulbuchanalyse und Befragungen in Bildungsmedienverlagen, ob und wie Schulbücher für den Geschichtsunterricht auf die Pluralisierung geschichtlicher Erzählungen im Kontext von Migration reagieren. Das Projekt zielt zudem darauf ab, in Zusammenarbeit mit Partner*innen aus der Praxis, Konzepte historischen Lernens weiter zu entwickeln und Empfehlungen für die Erstellung von Schulbüchern und ergänzenden Bildungsmaterialien zu erarbeiten. In Zusammenarbeit mit der Stiftung "Erinnerung - Verantwortung - Zukunft", der Bundeszentrale für politische Bildung sowie Museen, Gedenkstätten, Instituten der Lehrerfortbildung, Akteur*innen der non-formalen historischen Bildung und Bildungsmedienverlagen sollen so Konzepte für historisches Lernen in der Migrationsgesellschaft entstehen.