Dr. Imke Rath

Seit Januar 2019 betreut Imke Rath die Projekte „Zwischentöne - Materialien für Vielfalt im Klassenzimmer“ und vertritt das GEI in dem kooperativen EU-Projekt „http://eduskills.plus/deReflections: Educating for critical thinking, inclusive societies and dynamic engagementhttp://eduskills.plus/de“. Zuvor wirkte sie seit Februar 2015 bei den digitalen Editionsprojekten EurViews und WorldViews mit und bearbeitete von August bis Dezember 2018 das Vorhaben „Zivilgesellschaft in Zeiten militärischer Bedrohung“, das dem Projekt „Schulbücher auf dem Prüfstand: Global Citizenship Education (GCE) in internationaler Perspektive“ zugeordnet war.

Nachdem sie ihr Studium der Sprachen und Kulturen Austronesiens an der Universität Hamburg abgeschlossen hatte, war sie dort im Fachbereich Außereuropäische Geschichte als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe „Text, Bild, Performanz: Wandel und Ambivalenz kultureller Ordnungen in kolonialen Kontaktzonen“ tätig. In ihrer geschichtswissenschaftlichen Dissertation untersuchte sie frühneuzeitliche Überlieferungen einer philippinischen Religion. Von April bis Juli 2018 arbeitete sie als Gastwissenschaftlerin am Käte-Hamburger-Kolleg „Dynamiken der Religionsgeschichte zwischen Asien und Europa“ an der Ruhr-Universität Bochum.

Projekt

Publikationen

  • „Schulbuchforschung als Herausforderung für qualitative Methoden". In: Imke Rath (Hrsg.), Methoden und Theorien der Bildungsmedien- und Bildungsforschung: Ein Werkstattbericht von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern des Georg-Eckert-Instituts, Eckert. Dossiers 14 (2017), http://repository.gei.de/handle/11428/233.
  • gemeinsam mit Denise Bentrovato: „Der Erste Weltkrieg in Afrika: Mehr als nur eine Fußnote in der Geschichte des Weltenbrandes“. In: Philip Bernhard, Susanne Popp und Jutta Schumann (Hrsg.), Der Erste Weltkrieg - globalgeschichtlich betrachtet: Perspektiven für den Geschichtsunterricht, (Historica et Didactica: Fortbildung Geschichte, Bd. 12), St. Ingbert: Röhrig Universitätsverlag, S. 91-171.
  • gemeinsam mit Denise Bentrovato: „A 'Matter of the Whites'? Contemporary Textbook Portrayals of Former African Colonies in WWI“. In: Eugenia Roldán Vera und Eckhardt Fuchs (Hrsg.), Textbooks and War: Multinational Perspectives on History Education, London: Palgrave Macmillan. 2018, S. 137-169.
  • „Vergessen, Bedauern und Glorifizieren einer verlustreichen militärischen Operation: Multiperspektivische Einblicke in Schulbuchdarstellungen des Gallipolifeldzugs“. In: Christine Hatzky und Brigitte Reinwald (Hrsg.), Beyond Europe. The First World War in Global Perspective, (Dhau: Jahrbuch für außereuropäische Geschichte), St. Ingbert: Röhrig Universitätsverlag, 2018, S. 93-113.
  • Christliche Wissenssysteme und „Strategien des Übersetzens“ im Missionierungskontext: Die Darstellung der tagalischen Religion im 17. und 18. Jahrhundert, Frankfurt a. M.: Peter Lang. 2017.
  • „Pedro Alejandro Paterno's La antigua civilización tagálog (1887): An Attempt to (Re)construct One's Own Religious Past“. In: Monika Arnez, Jürgen Sarnowsky (Hrsg.),  The Role of Religions in the European Perception of Insular and Mainland Southeast Asia: Travel Accounts of the 16th to the 21st Century, Cambridge: Cambridge Scholars Publishing. 2016, S. 227-238.
  • „Von Geistern, die zu Hexen wurden: Transreligiöser Kulturkontakt mit dem Bösen in der spanisch-katholischen Mission auf den Philippinen“. In: Saeculum, 14 (2014) 1. S. 9-24.
  • „Depicting Netherworlds or the Treatment of the Afterlife in a Colonial Contact Zone: The Paete Case”. In: Astrid Windus, Eberhard Crailsheim (Hrsg.), Image, Object, Performance: Mediality and Communication in Early Modern Contact Zones of Latin America and Asia. Müster: Waxmann. 2013, S. 173-196.